
Im Urlaub wollen viele Reisende möglichst viele Denkmäler, Museen und besondere Orte in der Stadt ihres Aufenthalts sehen. Doch das kann ganz schön teuer werden – insbesondere an diesen Reisezielen.
Dieser Städtetrip kann überraschend teuer werden, denn die beliebte Metropole verlangt die höchsten Eintrittspreise überhaupt. Über teure Sehenswürdigkeiten sollte man als Besucher vorher lieber Bescheid wissen, bevor man in die Kostenfalle tappt.
Mit der richtigen Planung lässt sich beim Sightseeing viel Geld sparen
Ein Wochenende in einer deutschen Großstadt verspricht Kultur, Geschichte und beeindruckende Bauwerke. Doch neben Hotel, Anreise und Restaurantbesuchen fallen oft noch Eintrittsgelder an. Gerade wenn mehrere Sehenswürdigkeiten auf dem Programm stehen, summieren sich die Kosten schneller, als viele erwarten.
Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Städten. Manche locken mit kostenlosen Museen, historischen Plätzen oder frei zugänglichen Aussichtspunkten. Andere setzen stärker auf kostenpflichtige Attraktionen. Deshalb lohnt sich ein genauer Preisvergleich bereits vor der Reise. Viele Städte bieten dabei praktischerweise Touristenkarten an, die Ermäßigungen für Museen, Ausstellungen und den Nahverkehr kombinieren. Außerdem öffnen zahlreiche Museen an bestimmten Tagen kostenlos oder bieten vergünstigte Abendtickets an. Wer seine Besuche entsprechend plant, kann so deutlich sparen. Welche Stadt beim Sightseeing jedoch besonders teuer ist und wo Besucher deutlich günstiger unterwegs sind, zeigt ein aktueller Städtevergleich.
Teure Sehenswürdigkeiten: Deutsche Metropole führt das Ranking an
Eine Online-Auswertung eines Reiseveranstalters zeigt, dass Hamburg bei den durchschnittlichen Eintrittspreisen der zehn beliebtesten Sehenswürdigkeiten deutschlandweit den Spitzenplatz belegt. Erwachsene zahlen dort im Schnitt rund 20 Euro pro Attraktion. Dahinter folgen Berlin und Hannover. Zu den kostspieligeren Besuchszielen zählen unter anderem bekannte Attraktionen wie das Miniatur Wunderland. Auch die Plaza der Elbphilharmonie wird künftig nicht mehr kostenlos zugänglich sein, was die durchschnittlichen Eintrittskosten zusätzlich erhöht.
Deutlich günstiger fällt ein Städtetrip dagegen in Bonn aus. Dort liegen die durchschnittlichen Eintrittspreise bei lediglich 8,90 Euro, unter anderem weil mehrere beliebte Museen kostenfrei besucht werden können. Für Familien lohnt sich außerdem ein Blick nach München oder Dresden. Dort fallen die durchschnittlichen Eintrittspreise für Kinder laut der Auswertung besonders niedrig aus. Der Vergleich macht also einmal mehr deutlich, dass sich ein gelungener Städtetrip nicht allein über teure Attraktionen definiert. Kostenlose Parks, historische Altstädte, Kirchen oder Aussichtspunkte gehören vielerorts ebenfalls zu den beliebtesten Zielen und helfen dabei, das Reisebudget zu schonen.
(Quellen: Tourismusverband Deutschland, dpa)














