
In der Vorweihnachtszeit ist in vielen Städten wieder der Geschenke-Rausch spürbar. Viele Deutsche bestellen ihre Weihnachtsgeschenke jedoch auch online. Bei ungenauem Hinsehen drohen dabei hohe Gebühren bei der Paketzustellung.
Einkaufspassagen füllen sich, die Schlangen an den Kassen werden länger und die Kunden hasten von Geschäft zu Geschäft, um die passenden Geschenke für Familie, Freunde oder Kollegen zu finden. Die letzten Wochen vor dem Fest sind für viele ein Grund, mehr Geld als sonst auszugeben.
Deutsche bestellen die Weihnachtsgeschenke online
Parallel zum traditionellen Einkauf in den Geschäften hat das Online-Shopping in den vergangenen Jahren stark an Beliebtheit gewonnen. Auch zur Weihnachtszeit greifen immer mehr Verbraucher auf digitale Angebote zurück, um Geschenke bequem von zu Hause aus zu bestellen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Zeitersparnis und bequemer Vergleich von Preisen und Produkten. Versanddienstleister bereiten sich jedes Jahr gezielt auf das erhöhte Paketaufkommen vor, spezielle Online-Aktionen oder Rabatte locken zusätzlich Käufer an. So wird der digitale Handel zu einem festen Bestandteil der festlichen Einkaufssaison.
Paketzustellung droht mit hohen Gebühren
In diesem Jahr werden wohl Verbraucher beim Geschenkekauf stärker auf die Kosten achten. Aufgrund gestiegener Preise für Waren und Dienstleistungen kann die weihnachtliche Einkaufstour schnell teurer werden als erwartet. Viele Händler nutzen die Hochsaison, um Preise leicht anzuheben, ohne dass dies sofort ins Auge fällt. Für die Geschäfte ist die Weihnachtszeit traditionell eine lukrative Phase, in der ein hoher Umsatz generiert wird, während Käufer unbewusst höhere Ausgaben tätigen.
Das Hauptzollamt Heilbronn warnt Verbraucher dieses Jahr vor versteckten Kosten beim Online-Shopping aus dem Ausland. Vor der Bestellung sollten Käufer genau prüfen, aus welchem Land die Ware verschickt wird, denn Lieferungen aus Ländern außerhalb der EU können zusätzliche Zollgebühren und Einfuhrumsatzsteuer nach sich ziehen. Die Höhe der Abgaben hängt vom Warenwert, dem Produkt und dem Ursprungsland ab. Bei Waren aus dem EU-Ausland fällt in der Regel Einfuhrumsatzsteuer von sieben oder 19 Prozent an, etwa bei Lebensmitteln oder Büchern der ermäßigte Satz. Für Bestellungen aus Nicht-EU-Ländern gilt ein Freibetrag von 150 Euro, darüber hinaus können Abgaben fällig werden.
(Quellen: Deutscher Zoll, Deutsche Post)














