Brutale Attacke auf KSC-Fan (†35): Das sagt jetzt der mutmaßliche Totschläger!

Im November 2017 erlitt ein 35 Jahre alter Mann nach dem Drittligaspiel des Karlsruher SC gegen den FSV Zwickau im Karlsruher Schlossgarten schwere Faustschläge gegen den Kopf, woraufhin dieser mit dem Kopf auf den Boden schlug. Zwei Tage danach erlag das Opfer seinen folgenschweren Verletzungen.

Laut Medienberichten äußerte sich der Täter, ein 22-jähriger Ex-Bundeswehrsoldat, der während seiner Zeit als Soldat eine Ausbildung zum Rettungssanitäter absolvierte, zum Vorwurf des Totschlags, indem sein Verteidiger eine schriftliche Einlassung bei der gestrigen Verhandlung am Karlsruher Landgericht verlas. Weitere Fragen zum Tathergang lehnte der Mann allerdings ab.

Demnach habe sich der Faustschlag erst nach einer vorherigen verbalen und körperlichen Auseinandersetzung mit dem Opfer ergeben. Streitgrund sei laut eigenen Angaben ein Spaß gewesen, bei dem der Angeklagte einem KSC-Fan in einer anderen Gruppe eine Mütze vom Kopf genommen habe. Nach einer folgenden Diskussion mit dem Opfer und dessen Begleiter soll das Opfer gegen die Brust des Angeklagten gestoßen haben, woraufhin dieser dem Angreifer in Retour gegen die Brust schlagen wollte, dabei aufgrund des Alkoholkonsums jedoch den Kopf traf.

Opfer und Begleiter sollen jedoch laut letzterem nichts von dem Mützenspaß mitbekommen haben. Stattdessen seien sie angeblich von anderen vor zwei streitlustigen Männern im Schlosspark gewarnt worden. Als beide diesen Männern begegneten soll der Begleiter die beiden Männer aus Zivilcourage angesprochen haben. Weiter gibt der Begleiter an, dass es zuvor keine handgreifliche Auseinandersetzung gegeben habe. Stattdessen soll der Begleiter die Mütze des Angeklagten vom Kopf genommen haben.
Aufgrund von einer möglichen Alkoholisierung beider Parteien scheinen die Aussagen verwaschen zu sein. Das Urteil soll vermutlich morgen feststehen.

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