
Für die Mitarbeiter und die Kunden ist dies eine schlechte Nachricht. Doch leider bleibt dem Unternehmen nichts anderes mehr übrig. Eine traditionsreiche Möbelkette gibt nun auf und schließt alle ihre Filialen.
Die Nachricht dürfte für viele überraschend kommen und damit wohl noch einmal an Intensität zunehmen: Eine traditionsreiche Möbelkette gibt auf und will alle Filialen schließen. Sowohl die Mitarbeiter als auch die Kunden sind wie vor den Kopf geschlagen.
Unternehmen am Ende: „Leider in der Branche nicht anders möglich“
So manche Möbelkette hat inzwischen aufgegeben und geschlossen. Im letzten Jahr mussten die Kunden sich von einem Möbelhaus mitten in einer deutschen Großstadt verabschieden, wodurch diese einen Hauptattraktionspunkt verlor. Vielen erscheint diese Entwicklung ungerecht, denn andere große Möbelhäuser wie Ikea und Co. können sich halten. Familienunternehmen und andere kleinere Möbelhäuser, die einmal andere Möbel anbieten, müssen dem Konkurrenzdruck nachgeben und sich vom Markt verabschieden. Doch nun trifft es eine weitere größere Kette, die ihrem Ende entgegensieht.
Traditionsreiche Möbelkette gibt auf: Hunderte Mitarbeiter betroffen
Erst am 26. Januar haben die ca. 300 Angestellten von dem Plan der Geschäftsführung erfahren, dass alle sechs Filialen bald schließen sollen. Die Geschäftsführerin des Möbelhauses Flamme Küchen + Möbel gab bekannt, dass alle 300 Mitarbeiter ihren Job verlieren werden. Man stehe jedoch in der sozialen Verantwortung für die Menschen. Wie genau diese umgesetzt wird, bleibt bislang unbekannt. Ob es Abfindungen oder Ähnliches geben werde, ist ebenfalls bisher nicht an die Öffentlichkeit gelangt.
Die sechs Filialen in Bremen, Berlin, Frankfurt, Fürth, München und Hannover gehören also bald der Vergangenheit an. Doch wann die Standorte geschlossen werden, ist ebenfalls noch nicht bekannt. Die Geschäftsführung gab lediglich bekannt, dass man einen sauberen und geordneten Abschluss anstrebe. Sein 100-jähriges Jubiläum wird die Kette Flamme Küchen + Möbel leider nicht mehr erleben. Das im Jahr 1929 in Bremen gegründete Unternehmen gibt für die Aufgabe mehrere Gründe an. Zum einen sei es das Verhalten der Kunden, zum anderen aber auch die Bürokratie, die die Bedingungen deutlich erschweren würde. Auch politische Entscheidungen sowie persönliche Gründe hätten diesen Plan geformt. Näheres gab das Unternehmen leider nicht bekannt.
(Quellen: Unternehmensangaben, Branchenberichte, dpa)














