
Es ist ein trauriger Fund, den eine Frau in ihrem Heimatort machen musste: Ein Unbekannter hat mehrere Katzenbabys in einem Kartoffelsack eingeschnürt und dann einfach weggeworfen. Solche herzlosen Aktionen häufen sich in letzter Zeit leider.
Bei diesem Fund dürfte es wohl jedem Menschen die Kehle zuschnüren: Eine Frau fand in ihrem Heimatort mehrere Katzenbabys, die in einem Kartoffelsack weggeworfen wurden. So etwas ist einfach nur unfassbar, doch für immer mehr Menschen eine hinnehmbare Lösung.
Ausgesetzt und sich selbst überlassen: Immer mehr Katzen teilen dieses Schicksal
Die Tierheime in Deutschland sind bis zum Bersten voll. Dennoch nehmen einige Menschen Tiere auf, die ansonsten einen qualvollen Tod sterben würden. Dabei wäre die Lösung so einfach: In mehreren Bundesländern ist das Kastrieren und Chippen von Freigänger-Katzen Pflicht. Viele Halter geben jedoch nichts auf diese Pflicht. Die Folgen: Die Katzen werden trächtig. Dieser Umstand wird immer mehr Katzenbesitzern wohl zu viel. Die Folge: Sie setzen ihre schwangeren Tiere einfach aus und überlassen sie ihrem Schicksal.
Inzwischen gelangen immer mehr solcher Funde an die Öffentlichkeit. Katzenbabys, die einfach auf einem Parkplatz ausgesetzt und überfahren werden. Wenn die Muttertiere versterben, haben die Kleinen so gut wie keine Überlebenschance. Dies geschah nun auch einer weiteren Katze und einem Teil ihres Nachwuchses.
Katzenbabys in einem Kartoffelsack weggeworfen: Frau findet die Tiere eingeschnürt und ausgehungert
Eine Mitarbeiterin eines Supermarkts in Bünde im Kreis Herford fand in einem Einkaufswagen einen zugeschnürten Kartoffelsack. Als sie diesen öffnete, entdeckte sie vier winzige Katzenbabys, die komplett ausgehungert und erschöpft waren. Zuvor war in der Nähe bereits die Mutter der Babys tot aufgefunden worden, ebenso wie vier weitere Kätzchen. Die Finderin informierte sofort das Tierheim in Bünde, das die kleinen Kätzchen trotz Überfüllung sofort aufnahm. Der Besitzer hatte offensichtlich alle Tiere einfach ausgesetzt.
Da sich solche Vorfälle derzeit häufen, warnen immer mehr Tierheime vor den Folgen der Missachtung der Kastrationspflicht. Da Katzen auf Freigang sich stetig vermehren, ist das Problem allgegenwärtig. Die Besitzer fühlen sich überfordert und entsorgen die Tiere einfach wie Müll. Deshalb fordern nicht nur Tierschützer, sondern auch immer mehr verantwortungsbewusste Bürger, dass man die Kastrationspflicht besser kontrollieren und Tierhalter bei Missachtung härter und konsequenter bestrafen müsse. Ansonsten hört dieses Tierleid auch in Zukunft nicht auf. Den vier Kätzchen, einem Weibchen und drei Männchen, geht es glücklicherweise gut. Das Tierheim sucht nun Paten, um die Kosten zu decken.














