Treuer Dackelblick: Hunde wissen wohl was sie da tun

Symbolbild

Dieser „Welpenblick“ oder auch der treue Dackelblick, dem keiner widerstehen kann, ist offenbar etwas, das Hunde steuern können.

Anscheinend wissen Hunde genau was ihr treuer Hundeblick mit großen Kulleraugen für eine Wirkung hat. Eine Studie zeigt erstaunliche Ergebnisse.

Der beste Freund des Menschen

Hundebesitzer sind sich immer wieder einig, dass der Hund genau versteht, was man ihnen sagt. Auch sind sie sich sicher, dass Hunde manche Dinge nicht ohne Hintergrund tun. Doch dass sie wirklich kalkulieren oder sogar manipulieren können, das sollte sogar den härtesten Hundefreund überraschen.

Laut einer Studie können Hunde diesen Kulleraugenblick gezielt einsetzen, um damit mit dem Menschen zu kommunizieren. Tatsächlich beschäftigt sich die Forschung schon seit einiger Zeit mit der Tierkommunikation. Vor allem Hunde sollen dabei ihren Blick gezielt nutzen, um eine Kommunikation zum Menschen aufzubauen.

Gesichtsausdruck mit Hintergrund

Bisher war es eher so, dass man davon ausging, dass der Gesichtsausdruck eines Hundes im Zusammenhang mit seiner Emotion steht. Eine umfangreiche Studie hat nun aber festgestellt, dass der Gesichtsausdruck eines Hundes tatsächlich von diesem gezielt eingesetzt werden kann.

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Setzt er also einen Gesichtsausdruck auf, so geschieht das nicht aus Zufall sondern mit Absicht. Daher geht man auch anhand der Studie nun davon aus, dass auch der berühmte Hundeblick, der Herzen zum Schmelzen bringen kann, vom Hund gezielt genutzt werden kann.

Aufmerksamkeit ist der Schlüssel

Bei der Studie gab es verschiedene Versuche und Beobachtungen. Einer ragte dabei besonders hervor, der Dackelblick. Diesen setzten Hunde dann auf, wenn sie die Aufmerksamkeit ihres Menschen erhielten. Dabei war es aber völlig egal, ob dieser mit einem Leckerli vor ihm stand, oder nicht.

Daher geht man jetzt davon aus, dass Hunde so kommunizieren und dem Menschen auch zeigen: Ich bin jetzt ganz auf dich konzentriert. Weitere Untersuchungen könnten einen Aufschluss darüber geben, ob dieses Verhalten von Menschen anerzogen wurde, oder ob es evolutionsbedingt bereits angeboren ist.