
Viele werden sich sagen: „Ostern ist doch längst vorbei!“ Dennoch stehen in den Supermärkten noch überall Schokohasen. Wenn es so weitergeht, bleiben die Osterhasen im Supermarkt stehen, denn die Kunden gehen daran vorbei.
Ostern war in diesem Jahr für viele Familien doppelt so teuer. Lindt verkaufte Osterhasen für elf Euro das Stück, wenn sie ein bestimmtes Halsband trugen. Die goldenen Hasen stehen nun immer noch im Supermarkt. Zum Teil werden über 50 % Rabatt gewährt, dennoch bleiben sie Ladenhüter. Die Osterhasen will niemand kaufen.
Ladenhüter im Supermarkt: Niemand kauft die Osterhasen
Auch weit nach Ostern bleiben die edlen Schokoladenosterhasen trotz hoher Preisnachlässe im Supermarkt zurück. Die Kunden gehen daran vorbei und verzichten. Die Preise sind zu hoch. Kein Wunder, schließlich verkaufte Lindt einen Luxusosterhasen für fast zwölf Euro. Das konnte sich kaum jemand leisten. Auch die klassischen goldenen Osterhasen mit Glöckchen bleiben im Supermarkt stehen.
Ab einem gewissen Preis scheinen die Kunden keine Akzeptanz mehr zu zeigen. Sie gehen an den Osterhasen vorbei und suchen nach Alternativen. Mittlerweile ist Ostern seit Wochen vorbei, doch die Osterhasen bleiben. Die üblichen Rabatte haben nicht gezogen und die Kunden nicht zum Kauf bewegt. Zum Teil erreichen die Schokoladenfiguren nun erst wieder ein normales Preisniveau.
Kunden geben kein Geld für Osterhasen aus, trotz hoher Rabatte
Betroffen ist nicht nur Lindt, sondern auch Milka und andere Marken. Viele Kunden fragen sich nun, was aus den Osterhasen wird. Es gibt Gerüchte, dass sie wieder eingeschmolzen werden, was aufgrund der strengen Hygienevorschriften aber wohl nicht zulässig ist. Von den Supermärkten und Verantwortlichen gibt es bis dato keine Antwort. Es ist also davon auszugehen, dass die Preise weiter fallen werden. Laut aktueller Marktanalyse sollen die Schokoladenpreise künftig erneut angepasst werden. Eine Preissenkung steht also bevor. Bis dahin bleiben die Osterhasen wohl weiterhin im Supermarktregal stehen.
(Quellen: Rewe, Edeka, Kaufland, dpa)














