
Viele Probleme in Deutschland scheinen Hausgemacht. So ist auch der EnBW-Manager nun am Rande seiner Geduld angekommen. Anstoß des Nervens ist der scheiternde Ausbau der E-Schnellladestationen.
Es könnte so schön und einfach sein, doch laut EnBW-Manager ist es das nicht. Der Ausbau von E-Schnellladestationen hinkt hinterher und scheint zu scheitern. Ursache ist ein typisch deutsches Problem.
EnBW-Manager ist genervt von scheiterndem Ausbau
Die EnBW ist ein Energieversorger, welcher im gesamten Bundesgebiet über 650 eigene Standorte besitzt. Damit ist der Konzern das größte, öffentliche Schnellladenetz in Deutschland. Das klingt auf den ersten Blick toll. Gerade wo die E-Mobilität massiv voran getrieben wird. Schnellladestationen sind dringend benötigt.
Das Netz auszubauen wäre ein wichtiger Schritt in eine wirklich flächendeckende Versorgung. Doch genau hierbei stößt die EnBW auf ein typisch deutsches Problem. Dieses sorgt jetzt für viele genervte Kommentare aus den Manager-Reihen. Denn tatsächlich ist beim zweiten Blick das Ladenetz für E-Autos in Deutschland eines der Schlechtesten weltweit.
Für den Ausbau sind viele verantwortlich
Den Ausgangspunkt beim Ausbau für das Ladenetz legen der Bund und die Länder. Danach werden dann Unternehmen, wie die EnBW-Stuttgart mit der Umsetzung beauftragt. Offenbar ist dies aber nicht so einfach wie es klingt. Denn laut einem Manager der EnBW sollen den Konzernen massive Hürden in den Weg gelegt werden.
Bis Ende 2025 sollen über 100 Millionen Euro jedes Jahr in den Ausbau der Netze von der EnBW investiert werden. Damit sollen an insgesamt 2.500 Standorten entsprechende Schnellladestationen entstehen können. Bei der Umsetzung des ambitionierten Vorhabens allerdings, sehen sich die Konzerne mit der deutschen Bürokratie konfrontiert.
Manager von EnBW genervt
Timo Sillober ist vom Aufwand der betrieben werden muss, um Ladestationen errichten zu können, merklich genervt und gibt zu Protokoll: „Damit der Ausbau zügig vorangeht, brauchen wir einfachere und schnellere Genehmigungsverfahren, keine überbordende Regulierung.“
Neben einer zügigen Möglichkeit zum Ausbau, die übrigens auch bereits von Politikern gefordert wird, werden auch Flächen für die Stationen benötigt. So ist auch die Standortbeschaffung ein weiteres Problem, mit denen sich die Unternehmen, wie die EnBW auseinandersetzen müssen. Dies sind alles mit Gründe, warum der Ausbau so schleppend voran geht und immer wieder scheitert.














