
Mit über 40.000 Euro kommen für Bürger neue Rekordzuschüsse. Diese zu erhalten, ist jedoch alles andere als einfach. Man muss bestimmte Grundvoraussetzungen erfüllen, um in den Genuss eines solchen Vermögens zu gelangen.
Bei einer Summe von über 40.000 Euro wüssten wohl viele von uns, was wir damit anstellen würden. Einen solchen Rekordzuschuss gibt es jedoch für Bürger, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen und damit auch schon bestimmte Vorstellungen haben.
Neue Rekordzuschüsse: So bekommen Bürger das Geld
Dass man über 40.000 Euro nicht so einfach geschenkt bekommt, dürfte wohl jedem klar sein. Bei den neuen hohen Zuschüssen handelt es sich um Gelder von Kommunen, die mit einem großen Problem zu kämpfen haben. Während einige dies so hinnehmen, haben andere sich dazu entschlossen, etwas dagegen zu unternehmen. Bestimmte Gemeinden zahlen den Bürgern nämlich über 40.000 Euro, damit sie etwas Bestimmtes tun. Das Problem: Immer mehr Dörfern wandern die Bürger ab. Sie sehen keine Perspektiven und ziehen deshalb in größere Städte. Und genau hier setzen die Kommunen an.
Grundlegende Voraussetzungen: So stellen die Bürger den Antrag
Im Bundesland Hessen haben sich mehrere Kommunen im Förderbereich der Dorfentwicklung zusammengeschlossen und geben Fördergelder für Projekte innerhalb der historischen Ortskerne. Dabei kann es sich um kommunale Projekte, aber auch um Vorhaben von Privatleuten handeln. Im Landkreis gibt es derzeit sieben Förderschwerpunkte in Haunetal bis 2026, in Neuenstein bis 2027, in Niederaula, Ronshausen und Cornberg bis 2028 sowie in Nentershausen bis 2030 und Wildeck bis 2031. Förderfähig ist dabei eine Summe von 35 Prozent der Nettokosten, maximal jedoch 45.000 Euro. Die Mindestfördersumme beträgt 10.000 Euro.
Das Bewerbungsverfahren ist jedoch nicht ganz so einfach. Zunächst muss man mit einer örtlich anerkannten Beratungsstelle einen Besichtigungstermin vor Ort ausmachen und das Projekt vorstellen. Relativ zeitnah sollte man dann einen Termin zur Erstellung des Kostenvoranschlags vereinbaren. Danach stellt die Kommune den entsprechenden Förderantrag. Bewerben können sich die Bürger in den entsprechenden Regionen immer bis Februar des entsprechenden Jahres. Experten raten dazu, den Antrag möglichst früh zu stellen, um alle Fristen zu wahren und die Chance zu erhöhen, etwas aus dem Fördertopf zu bekommen.
(Quellen: Verbraucherschutz, dpa)














