
Die nächste deutsche Bäckereikette ist insolvent und löst damit ein großes Problem aus. Über 400 Mitarbeiter in über 50 Filialen müssen sich nun einer ungewissen Zukunft stellen.
Keine leichte und unbeschwerte Adventszeit gibt es für die 400 Mitarbeiter. Eine deutsche Bäckereikette, die deutschlandweit über 50 Filialen betreibt, ist insolvent.
Die nächste Bäckereikette ist insolvent: Die Krise in der Branche hört einfach nicht auf
Egal, ob es sich um eine Traditionskette oder eine eher kleine Backstube handelt – die Insolvenzwelle nimmt keine Rücksicht. Sie reißt einfach alles mit, was nicht gut aufgestellt und krisensicher ist. Bei den gestiegenen Kosten für Personal, Energie und Rohstoffe bekommen viele Bäckereien Schwierigkeiten, denn sie können die hohen Kosten einfach nicht mehr auffangen. Hinzu kommt, dass sich die Kundschaft lieber Billigwaren aus den discountereigenen Backabteilungen holt. Außerdem findet sich immer weniger qualifiziertes Personal. Für die Backindustrie sind diese Probleme nicht von heute auf morgen zu bewältigen.
Deutsche Bäckereikette insolvent: Über 400 Mitarbeiter blicken in eine ungewisse Zukunft
Eine weitere deutsche Bäckereikette kann anhand dieser Probleme nicht mehr so weitermachen wie bislang. Die Mecklenburger Backstuben GmbH hat beim zuständigen Amtsgericht den Antrag auf Insolvenz gestellt, allerdings in Eigenverwaltung, wie hervorgeht. Damit bleibt die Verantwortung bei der Geschäftsführung. Das Insolvenzgeld erhalten die 410 Angestellten, die in 55 Filialen jeden Tag ihr Bestes geben, für die nächsten drei Monate von der zuständigen Agentur für Arbeit.
Die Kunden stimmt diese Nachricht sehr traurig, denn viele Stammkunden gehen jede Woche wenigstens einmal in die Backstuben und kaufen dort ihre Backwaren ein. Für viele sind diese Orte nicht nur zum Einkaufen da. Sie erfreuen sich an den bekannten Gesichtern und schätzen die Freundlichkeit der Angestellten. Dennoch gibt es eine gute Nachricht: Der Betrieb läuft in allen 55 Filialen wie gewohnt weiter. Zwar mussten Anfang des Jahres 50 Mitarbeiter entlassen werden. Dies soll aber für die Zukunft keine Option sein. Man arbeite an der Optimierung von Prozessen und Kosten, so die Geschäftsführung. Entlassungen gehören jedoch nicht zum Plan.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bild)














