Unbekanntes Virus schlägt jetzt zu: Experten schlagen Alarm

Auf einer saftigen grünen Wiese befinden sich mehrere Kühe. Sie laufen durch das hohe Gras und fressen. Die Sonne scheint und der Himmel ist strahlend blau.
Symbolbild © istockphoto/filmfoto

Bakterien, Mikroorganismen und Viren können zu einer enormen Bedrohung für die gesamte Bevölkerung werden. Nun schlagen Experten Alarm, denn ein neues Virus grassiert in Deutschland.

Ein unbekanntes Virus ist aktuell in Deutschland auf dem Vormarsch und versetzt die Experten in Alarmbereitschaft. Besonders eine Region der Bundesrepublik ist betroffen.

Unscheinbare Übeltäter: Insekten übertragen unbekanntes Virus

Dieses Mal sind Rinder betroffen, denn ein neues Virus bedroht ihre Gesundheit – vor allem in Süddeutschland. Infolgedessen schlagen die Experten Alarm. Insbesondere Landwirte in Baden-Württemberg sind besorgt, denn einige von ihnen müssen bei ihren Tieren bedrohliche Symptome feststellen. Die Tiere leiden unter Fieber und Durchfall, zudem ist in vielen Fällen die Milchproduktion beeinträchtigt. Überträger sind kleine Insekten. So klein sie sind, so gefährlich können sie sein. Das Virus wurde vermutlich eingeschleppt und stellt mittlerweile ein ernstzunehmendes Problem dar, von dem bereits 100 landwirtschaftliche Betriebe betroffen sind. Derzeit arbeiten Wissenschaftler des Bundesforschungsinstituts und des Friedrich-Löffler-Instituts an der Erforschung des Virus und seiner Bedrohlichkeit.

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Der Name des Virus lautet Orthobunyavirus. Es lässt sich der Simbu-Gruppe zuordnen. Viren dieser Gruppe finden ihren Ursprung zumeist in Australien, Afrika oder Asien. Bislang sind noch keine Rinder infolge einer Erkrankung mit dem Orthobunyavirus gestorben, doch die Milchproduktion sinkt kontinuierlich. Für Menschen besteht nach aktuellem Kenntnisstand kein relevantes Infektionsrisiko. Das Friedrich-Loeffler-Institut weist allerdings darauf hin, dass die Eigenschaften des neu nachgewiesenen Virus noch genauer untersucht werden müssen.

Landwirte hingegen haben momentan stark mit der Ausbreitung des Virus zu kämpfen. Denn die Mücken, die als Überträger gelten, sollen noch bis November aktiv sein. Für viele Landwirte stellt dies eine massive Bedrohung dar. Nicht zuletzt befallen Viren wie die Blauzungenkrankheit immer wieder Betriebe und führen zu beträchtlichen Einbußen. Gerade in einem heißen und trockenen Sommer wie diesem kämpfen viele Landwirte ums Überleben – da gelten Viren dieser Art als besonders harte Belastung.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)