Unglaublicher Fund im Rhein entdeckt wegen Niedrigwasser

Niedrigwasser am Rhein
Symbolbild © istockphoto/Heiko119

Spaziergänger haben einen schockierenden Fund im Rhein gemacht durch das Niedrigwasser. Das Gebiet wurde abgesperrt.

Rund 300 bis 400 Kilogramm Munitionsreste sind in Mainz bei Niedrigwasser im Rhein geborgen worden.

Darunter waren Panzerfäuste, Flak- und Panzermunition, wie die Stadt am Montag
mitteilte. «Es handelt sich nach ersten Einschätzungen um Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg, die dort wahrscheinlich abgekippt wurden.»

Das Areal im Winterhafen sei abgesperrt worden und werde von einem Sicherheitsdienst überwacht. An der Bergung des Funds sei auch ein Taucher des Kampfmittelräumdienstes beteiligt gewesen. Die Kosten für den Einsatz und die Entsorgung trage der Bund. Der
Schiffsverkehr sei dadurch nicht eingeschränkt worden.

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Wegen der aktuell niedrigen Pegelstände erreichten die Polizei derzeit häufiger Meldungen über Munitionsfunde am Rhein, hatte es vergangene Woche geheißen. So hatte ein Spaziergänger in Erpel im Kreis Neuwied ein Geschoss aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, von dem aber keine Gefahr mehr ausgegangen sei.

Die Polizei rät Bürgern, bei verdächtigen Gegenständen wie Granaten, Munition oder Waffen äußerst vorsichtig zu sein. Mögliche Kampfmittel sollten auf keinen Fall angefasst werden. Stattdessen solle man sofort Feuerwehr oder Polizei rufen. /dpa