Urlauber jagen Polarlichter – diese Reisen bieten das Erlebnis

Grüne Polarlichter über dem Nachthimmel eines Waldes. Viele Menschen sind fasziniert von diesem wunderschönen Naturschauspiel, welches dieses Mal in ganz Deutschland bis nach Österreich zu sehen war.
Symbolbild © istockphoto/zorazhuang

Für viele Menschen gehört Wärme zu einem gelungenen Urlaub. Sie reisen in südliche Regionen, suchen sonnige Strände und möchten dem Alltag für einige Tage bei angenehmen Temperaturen entkommen. Doch nicht jeder Reisewunsch richtet sich nach Sonne und warmem Wetter. Einige setzen sich bewusst der Kälte aus, um Polarlichter zu erspähen.

Polarlichter locken Reisende in den hohen Norden

Immer mehr Reisende interessieren sich für Ziele, die ein ganz anderes Erlebnis versprechen. Dazu zählt der hohe Norden, denn dort erwartet Besucher in den dunklen Monaten ein Naturphänomen, das sich nicht planen lässt. Das farbige Leuchten am Nachthimmel fasziniert viele Menschen und macht den hohen Norden zu einem besonderen Reiseziel. Anders als bei einem klassischen Strandurlaub steht dabei kein festes Programm im Vordergrund. Reisende warten auf den richtigen Moment und hoffen auf einen klaren Himmel. Genau diese Ungewissheit gehört zum Reiz des Naturphänomens. Denn niemand kann vorab sicher sagen, wann die Polarlichter erscheinen. Wer jedoch mehrere Nächte einplant, schafft bessere Voraussetzungen für eine Sichtung.

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Neuer Trend: Urlauber jagen Polarlichter

Besonders gute Voraussetzungen finden Reisende im sogenannten Aurora-Gürtel. Er zieht sich ringförmig um den magnetischen Nordpol und zählt zu den Regionen, in denen Nordlichter besonders häufig und intensiv auftreten. Deshalb konzentriert sich der Aurora-Tourismus vor allem auf den Norden. Island, Finnland, Norwegen und Schweden gehören zu den bekannten Zielen. Auch Lappland und Alaska ziehen Menschen an, die die Polarlichter beobachten möchten. Viele Orte haben sich bereits auf diesen Tourismus eingestellt und bieten spezielle Ausflüge.

Trotz guter Voraussetzungen bleibt eine Nordlicht-Reise eine Suche mit offenem Ausgang. Die Sonnenaktivität beeinflusst, ob und wie stark die Polarlichter erscheinen, außerdem spielt das örtliche Wetter eine entscheidende Rolle. Deshalb sollten Reisende nicht mit einer garantierten Sichtung rechnen. Zwischen September und März verbessern lange und dunkle Nächte die Bedingungen. In den nördlichsten Gebieten kann die Polarnacht die Beobachtungszeit zusätzlich verlängern.

(Quellen: Visit Norway, Visit Finland, Swedish Lapland, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)