
Die Vorweihnachtszeit ist in vollem Gange. Damit hat auch die Verkaufssaison für Weihnachtsgeschenke begonnen. Wer es nicht in die Innenstadt schafft, kann online bestellen. Doch die Deutsche Post ist zu Weihnachten am Limit.
Geschenke gehören zum Weihnachtsfest einfach dazu. Doch die Anzahl scheint immer mehr zuzunehmen. Die Deutsche Post ist zu Weihnachten am Limit.
Paketwahnsinn: So viele Geschenke und Päckchen verschicken die Deutschen
Das Weihnachtsfest in Deutschland ist geprägt von reichlich Geschenken. Laut einer Statista-Umfrage geben etwa 25 Prozent der Befragten an, zwischen sechs und zehn Präsente unter den Baum zu legen. Rund 31 Prozent planen vier bis fünf Geschenke und 24 Prozent bis zu drei Geschenke. Etwa ein Achtel der Umfrageteilnehmer (12,5 Prozent) schenken sogar mehr als zehn Präsente.
Was den Zeitpunkt der Bescherung betrifft, öffnet die Mehrheit am 24. Dezember die Geschenke. Der Zeitpunkt der Bescherung variiert jedoch. Die Mehrheit der Deutschen öffnet am 24. Dezember ihre Geschenke, wobei über die Hälfte dies erst nach dem Abendessen tut. Einige ziehen es vor, die Präsente schon vorher zu öffnen, und eine kleinere Gruppe wartet bis Mitternacht oder bis zu den Weihnachtsfeiertagen. Im Vergleich zu anderen Ländern, wie Großbritannien oder Russland, gibt es unterschiedliche Traditionen, wann die Geschenke überreicht werden.
Immer mehr Geschenke: DHL ist zu Weihnachten am Limit
Was den Inhalt der Geschenke betrifft, gehören Gutscheine und Geldgeschenke in Deutschland zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken. Daneben sind Bücher, Süßigkeiten und Spielwaren ebenfalls häufig unter den Tannenbäumen zu finden. Der Buch- und Spielzeughandel erzielt zur Weihnachtszeit etwa 24 Prozent seines Jahresumsatzes. Dieses Jahr sind in Deutschland übrigens weiße Weihnachten noch möglich.
Für den Paketdienstleister DHL ist die Weihnachtszeit Hochbetrieb. Anfang Dezember wurde sogar ein Rekord mit 12,4 Millionen bearbeiteten Sendungen an einem einzigen Tag erreicht. Das ist die doppelte Paketmenge im Vergleich zum Aufkommen außerhalb der Weihnachtszeit. Um die erhöhten Mengen bewältigen zu können, werden deutschlandweit 10.000 zusätzliche Aushilfskräfte eingestellt und 11.000 Fahrzeuge angemietet. Der Stress endet nicht an Heiligabend – nach Weihnachten steigen die Retouren stark an, bevor Anfang Januar wieder Normalität einkehrt.
(Quellen: Statista, Deutsche Post, dpa)














