
Experten raten eindringlich dazu, stets ein bisschen Geld beiseite zu legen, um unerwartete Kosten decken zu können. Dabei lohnt es sich schon, jeden Monat einen kleinen Betrag auf die hohe Kante zu packen.
Viele kennen es: Das Auto streikt und dann gehen auch noch Waschmaschine und Kühlschrank kaputt. Wenn es kommt, dann richtig. Wer ein bisschen Geld angespart hat, kann so etwas jedoch gut überstehen.
Wichtig: Geld sparen für den Notfall
Es ist meist einfacher gesagt als getan: Sparen. Doch schon mit ein paar kleinen Veränderungen im Alltag lässt sich finanziell etwas bewegen. Schließlich kann man nur Geld beiseite legen, das man auch hat. Jene, die sich also regelmäßig im Dispo befinden, sollten zunächst einmal dafür sorgen, dauerhaft in den schwarzen Zahlen zu bleiben. Auch wer in Krediten versinkt, sollte sich vorrangig darum kümmern. Bleibt am Ende des Monats trotzdem etwas übrig – und seien es nur 5 Euro –, lohnt es sich, diese ins Sparschwein zu packen.
Generell ist es ratsam, regelmäßig den Geldbeutel zu entrümpeln und überschüssiges Münzgeld zu sammeln. Auch Cent-Beträge summieren sich mit der Zeit. Den gesammelten Schatz kann man an entsprechenden Automaten bei den meisten Banken abgeben. Der Betrag ist dann oft höher, als man denkt. Schafft man es, jeden Monat einen gewissen Mindestbetrag auf die hohe Kante zu legen, kann sich das schon lohnen. Ist zwischendurch mal etwas mehr übrig, kann man das finanzielle Polster natürlich noch schneller aufstocken.
Geld sparen – so effektiv wie möglich
Noch besser als Bargeld macht sich jedoch ein Tagesgeldkonto. Hier gibt es verschiedene Anbieter mit eigenen Konditionen. Im Vergleich zum klassischen Sparbuch profitiert man hier von fast doppelt so hohen Zinsen. Dadurch rentieren sich auch kleinere Beträge deutlich schneller. Grundsätzlich ist gegen das Sparbuch zwar nichts einzuwenden – nach wie vor ist es eine sichere Geldanlage. Neben den geringeren Zinsen gibt es jedoch einen entscheidenden Nachteil gegenüber dem Tagesgeldkonto: 2.000 Euro ist die maximale Abhebungssumme pro Monat. Bei größeren Anschaffungen ist es also relativ unpraktisch. So oder so sollten etwa drei bis vier Monatsgehälter das Ziel für das Geldpolster sein. Damit lassen sich unvorhergesehene Kosten deutlich entspannter bewältigen.
(Quellen: Finanztip, Stiftung Warentest, Verbraucherzentrale)














