
Die Experten schlagen Alarm. Denn nun breitet sich eine Tierseuche in neuen Regionen in Deutschland aus. Die Menschen wissen nicht mehr, wie sie der Lage Herr werden sollen.
Es breitet sich eine gefährliche Tierseuche in neuen Regionen der Bundesrepublik aus. Die Experten sind besorgt. Sie wissen nicht mehr, wie sie die Seuche eindämmen können.
Experten schlagen deutlich Alarm
Die Sorge in Deutschland wird immer größer. Denn eine Tierseuche breitet sich in immer neuen Regionen aus. Es scheint nicht so, als könne man sie noch aufhalten. Besonders stark betroffen ist das Bundesland Brandenburg. Im Landkreis Oder-Spree rund um Spreenhagen kam es zu mehreren Ausbrüchen der sogenannten Newcastle-Krankheit. Diese extrem ansteckende Virusinfektion betrifft primär Geflügelbestände und sorgt bei Behörden und Landwirten für große Besorgnis. Nach Angaben der Behörden haben sich zuletzt mehrere Geflügelbetriebe infiziert. In einigen Fällen musste man zehntausende Tiere in den neuen Regionen töten, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Derartige Maßnahmen sind üblich, da sich das Virus rasant verbreitet und bereits kleinste Kontakte ausreichen. Besonders problematisch dabei: Die Krankheit war in der Region lange Zeit kaum ein Thema. Erst seit Anfang 2026 tritt sie wieder verstärkt auf.
Die gefährliche Tierseuche wird durch ein Virus verursacht, das sich unter anderem über die Luft, kontaminierte Kleidung oder Geräte verbreitet. Auch Wildvögel, insbesondere Tauben, gelten als wichtige Überträger. Dadurch wird es besonders schwierig, die Ausbreitung zu kontrollieren, und sie erreicht immer wieder neue Regionen. Selbst streng gesicherte Betriebe sind nicht vollständig geschützt. Für die Landwirtschaft hingegen sind die Folgen gravierend. Neben dem Verlust ganzer Tierbestände entstehen hohe wirtschaftliche Schäden für Betriebe.
Menschen werden immer verzweifelter
Besonders brisant ist die Situation auch deshalb, weil in Deutschland eigentlich eine Impfpflicht für Geflügel gegen die Krankheit besteht. Dass es dennoch zu einem so deutlichen Ausbruch kommt, wirft Fragen auf. Experten vermuten, dass unter anderem unerkannte Infektionen oder der Kontakt zu Wildvögeln eine Rolle spielen könnten.
Die Behörden haben inzwischen die Schutzmaßnahmen verschärft. Dazu gehören unter anderem Sperrzonen rund um betroffene Betriebe und strenge Hygienevorschriften. Ziel ist es, die Ausbreitung möglichst schnell einzudämmen und weitere Regionen zu schützen. Denn die Gefahr ist nicht lokal begrenzt. Tierseuchen können sich durch Handel, Tiertransporte und natürliche Wanderbewegungen von Wildtieren schnell über große Distanzen ausbreiten.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redaktion, Landkreis Oder-Spree)














