Wärmepumpen werden teurer – das ändert sich für Eigentümer

Eine Wärmepumpe im Freien vor einem weißen Gebäude. Im Vordergrund ein grüner Wegweiser mit der weißen Inschrift "Wärmepumpe". Man sieht einige grüne Blätter im Vordergrund, die in das Bild hineinragen.
Symbolbild © imago/Christian Ohde

Klimaförderung wird jetzt teurer für alle Haus-Eigentümer. Wärmepumpen werden nun teurer, denn die Zuschüsse in dieser Verbindung fallen zukünftig geringer aus. Wer seine alte Heizung gegen eine Wärmepumpe austauschen möchte, muss künftig genauer rechnen.

Mit den neuen Förderregelungen des Bundes ändern sich wichtige Voraussetzungen für die Finanzierung von Wärmepumpen. Für viele Hausbesitzer bedeutet das: Der staatliche Zuschuss fällt niedriger aus, während der eigene Kostenanteil steigt.

Förderung auf Wärmepumpe sinkt – Eigentümer müssen rechnen

Zwar bleibt die Grundförderung auf Wärmepumpen in Höhe von 30 Prozent bestehen, mehrere zusätzliche Förderbausteine entfallen in Zukunft jedoch. Besonders der bisherige Effizienzbonus und der Emissionsminderungszuschlag stehen wohl vor dem Aus. Dadurch sinkt die maximale Förderung, die viele Eigentümer bislang für ihre Heizungsmodernisierung erhalten konnten. Der Betrag, auf den sich die Förderung bezieht, wird abgesenkt. Das bedeutet, dass bei höheren Investitionskosten ein größerer Teil aus eigener Tasche bezahlt werden muss.

Je nach Größe der Anlage und den bisher möglichen Bonuszahlungen kann sich der finanzielle Unterschied auf mehrere Tausend Euro belaufen. Nicht alle Antragsteller sind davon jedoch gleichermaßen betroffen. Für Haushalte mit geringem Einkommen bleiben zusätzliche Fördermöglichkeiten bestehen. Auch der Klimageschwindigkeitsbonus wird zunächst weiter angeboten. Allerdings ist bereits vorgesehen, diesen Bonus in den kommenden Jahren schrittweise zu reduzieren.

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Wechsel der Heizung wird für Eigentümer teurer

Für Eigentümer, die ohnehin über den Austausch einer alten Öl- oder Gasheizung nachdenken, gewinnt die Planung dadurch an Bedeutung. Experten raten dazu, die aktuellen Förderbedingungen sorgfältig zu prüfen und die Gesamtkosten vor einer Entscheidung realistisch zu kalkulieren. Neben der eigentlichen Wärmepumpe spielen auch Ausgaben für den Einbau, notwendige Umbauten am Heizsystem oder Arbeiten an der Elektrik eine wichtige Rolle.

Die Bundesregierung begründet die Änderungen damit, die Förderung langfristig ausrichten und die verfügbaren Mittel gezielter einsetzen zu wollen. Gleichzeitig soll das Fördersystem schrittweise angepasst werden. Für viele Hauseigentümer bedeutet das jedoch, dass die Investition in eine Wärmepumpe künftig weniger stark vom Staat unterstützt wird als bisher.

(Quellen: KfW, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)