Warme Wohnung ohne Heizung – Auch der Backofen kann helfen

Backofen in der Küche
Symbolbild © istockphoto/Ekaterina Krasnikova

Im Winter möchte wohl jeder eine warme Wohnung haben. Doch die Heizung ist teuer. Es gibt jedoch gute Alternativen für eine Grundwärme.

Es gibt gute Tricks, um die Wohnung warm zu bekommen, ohne die Heizung voll aufzudrehen. Einige Maßnahmen sorgen für eine angenehme Grundtemperatur. So bleibt es zu Hause gemütlich und die Laufzeit der Heizung wird reduziert.

Grundregeln für eine warme Wohnung

Zunächst einmal sollte man seine eigenen Vorstellungen von einer warmen Wohnung überdenken. Denn wer die Raumtemperatur anpasst, spart ordentlich Geld. Schon ein Grad weniger in der Wohnung kann bis zu 6 Prozent Energie einsparen. Dies gibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) an. Und das beste: Ein Grad merkt man gar nicht.

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Außerdem sollte man auf dichte Fenster und Türen achten. Diese sind elementar, wenn man weniger heizen möchte. Sonst kann man die erwärmte Luft nicht effizient in der Wohnung halten.

Die Wärmedämmung lässt sich mit einem schnellen und einfachen Tipp überprüfen. Einfach ein Blatt Papier zwischen Rahmen und geschlossenem Fenster klemmen. „Lässt sich das Papier nicht herausziehen, ist das Fenster dicht genug“. Dies erklärt die Verbraucherzentrale.

Tricks für eine warme Wohnung ohne Heizung

Undichten Fenstern muss man nachhelfen. Dies geht mit elastischen Dichtungsbändern. Diese sind schon für kleines Geld zu haben. Dichtprofile und Bürstendichtungen für Türunterkanten sind ebenfalls sinnvoll. So bleiben die Zimmer warm und die Wärme kann, nicht abziehen.

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In kalten Nächten sollten Fenster mit Rollos, Vorhängen und Jalousien geschlossen werden. Diese halten die Wärme besser in der Wohnung. Zudem ist effizientes Lüften zwingend. Das bedeutet: Fenster nicht kippen, sondern besser stoßlüften.

Ist die Wohnung dicht, kann sie eine angenehme Temperatur halten. Um die Wärme zu erzeugen, muss man nicht unbedingt die Heizung anschalten oder auf eine hohe Stufe drehen. Auch die Restwärme des Backofens liefert eine Restwärme. Dieser leistet somit ebenfalls einen kleinen Beitrag zu einer warmen Wohnung.

Alternativen können gemütlich sein

So etwa Kerzen. Diese helfen, eine angenehme Raumtemperatur zu schaffen. Als Nebeneffekt bringen sie noch eine gemütliche Atmosphäre. Sogenannte Teelichten erhöhen die Heizwirkung noch.

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Und schließlich hilft noch warm anziehen. Vor allem bei einem gemütlichen Abend auf der Couch. Denn dann friert man leicht. Aber mit einem warmen Pullover und einer kuscheligen Decke sind auch ein paar Grad weniger in der Wohnung ok. Außerdem bringt die warme Kuschelkleidung auch eine Wohlfühlatmosphäre mit sich.