Wasserknappheit: Regionen schlagen Alarm – „Erste Maßnahmen“

Das Leitungswasser oder Regenwasser läuft in eine große Plastikflasche. In der Flasche wird es gesammelt. Es bildet einen Wasservorrat für eine bestehende Knappheit.
Symbolbild © istockphoto/ VASYL MYKHAILENKO

Einige Regionen schlagen Alarm, denn die Wasserknappheit nimmt dramatische Züge an. Deshalb müssen jetzt erste drastische Maßnahmen ergriffen werden. Kaum jemand ist von diesen Einschränkungen begeistert.

Wenn Mangel oder Knappheit drohen, sind Einschränkungen für die Bevölkerung meist die Folge. Einige Regionen schlagen jetzt Alarm. Sie sehen sich gezwungen, drastische Maßnahmen zu ergreifen, um der Situation Herr zu werden.

„Kein Wasser mehr“ – Regionen schlagen Alarm

Während sich die meisten Menschen in Deutschland über Sonnenschein und schönes Wetter freuen und den Tag im Freibad verbringen, denken nur wenige daran, dass in einigen Regionen das Wasser knapp wird. Dabei leiden auch hierzulande Kommunen unter drastischem Wassermangel und müssen beispielsweise die Bewässerung von Gärten und öffentlichen Flächen einschränken. Immer wieder kommt es zu alarmierenden Situationen. Noch schlimmer ist die Situation im Ausland, auch in beliebten Urlaubsregionen.

Brütende Hitze – diese Regionen sind am Limit

Ein Beispiel ist Sizilien. Hier stiegen die Temperaturen im letzten Jahr auf fast 50 Grad Celsius Tageshöchsttemperatur. Für viele ist das unvorstellbar. Das geht auch nicht spurlos an den Wasserreserven vorbei, es herrscht Wasserknappheit. Sizilien ist an manchen Wochen im Sommer nicht auszuhalten, deshalb kommen wohl auch weniger Besucher. Im letzten Jahr gab es durch die große Trockenheit auch großflächige Waldbrände. Ein Ort auf Sizilien musste sogar Urlauber abweisen. In vielen Hotels gab es einfach zu wenig Wasser, um die Gäste zu versorgen. Die Funktionstüchtigkeit von Duschen und Toilettenspülungen konnte nicht garantiert werden. Agrigento ist einer der beliebtesten Urlaubsorte auf Sizilien, der immer wieder mit Problemen zu kämpfen hat.

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Viele kommen hierher, weil es auf einem Hügel einen beeindruckenden Tempel aus der Antike zu besichtigen gibt, aber gerade im Sommer wird die Bevölkerung immer wieder mit dem Mangel an Wasser konfrontiert. Es ist keine Frage – mehr Gäste lassen sich so nicht gewinnen. Die Menschen hier fühlen sich von der Welt vergessen und im Stich gelassen. So haben sich die meisten inzwischen Wassertanks und Tankwagen mit Wasser besorgt, die sie aber selbst finanzieren. Konkrete weitere Pläne, dieser Insel zu helfen, gibt es bis heute nicht, so sind sie mit ihrer Not allein.