Weiter Ärger! Heftige Kritik am Regierungspräsidium in Karlsruhe

Symbolbild © istockphoto/SebastianHamm

Karlsruhe-Insider: Die Abgeordneten, Bürgermeister sowie die Bürgerinitiative sind nicht überzeugt.

Die Beteiligten fühlen sich hinters Licht geführt.


Die Ausschreibung der wichtigsten Arbeiten für die neue A8 bei Pforzheim sorgt immer noch für Ärger.

Mehrere Abgeordnete fühlen sich hintergangen, weil es an diesem Mittwoch noch eine Konferenz über das Thema Lärmschutz geben soll, die sie aber für reine Zeitverschwendung halten. Es sei schließlich alles im Plan festgelegt.

Selbst die Bürgermeister der betroffenen Städte waren von der Regierungspräsidentin Sylvia Felder enttäuscht und sehen die Bemühungen um einen besseren Lärmschutz boykottiert.

Die Bürgerinitiative „Leise A8“ fordert jetzt sogar einen Ausschreibungsstopp.

Wegen der Kostensteigerung gab es wieder einmal Verzögerungen. Die Regierungspräsidentin jedoch sieht bei den Kosten keinen Handlungsspielraum und will nur so schnell wie möglich fertig werden.

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Sie erwiderte, dass in dem damaligen Schreiben dokumentiert sei, dass Veränderungen erst rechtlich geprüft werden müssen und sie auf den Planfeststellungsbeschluss hingewiesen habe.

Zudem sei die Konferenz am Mittwoch nicht zielführend.