
Geht es nach einem weiteren Vorschlag zur Rente, soll es eine Möglichkeit bald gar nicht mehr geben. Denn die Bürger hierzulande sollen länger arbeiten und immer später in Rente gehen.
Immer wieder betont der Bundeskanzler, dass die Bürger länger arbeiten sollen. Damit trifft ein weiterer Vorschlag zur Rente voll ins Schwarze und bedeutet für Bürger hierzulande ein noch höheres Renteneintrittsalter.
Bald nicht mehr denkbar: Renten-Vorschlag sorgt für Proteste
Und wieder gibt es einen Hammer zur Rente, der bei der Bevölkerung zu massiven Protesten führt. Es ist kein Geheimnis, dass die Bundesregierung schon seit Längerem am Renteneintrittsalter schraubt. Momentan beruht das längere Arbeiten jedoch noch auf freiwilliger Basis, sodass man durchaus mit 67 in Rente gehen kann. Die Aktivrente und Steuervergünstigungen sollen jedoch dafür sorgen, dass auch Rentner bis 70 arbeiten gehen.
Doch verschiedene Vorschläge zeigen bereits, dass es das mit der Freiwilligkeit wohl bald war. Denn die Regierung plant eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre. Dabei geraten jedoch nicht körperlich schwer arbeitende Menschen ins Visier, sondern diejenigen, die im Büro sitzen. Diesen könne man durchaus ein längeres Arbeiten zumuten, so Experten aus der Wirtschaft. Über eine Gruppe soll jedoch bald direkt entschieden werden. Diese Möglichkeit soll es dann bald nicht mehr geben.
Bürger sollen länger arbeiten: Dieser Vorschlag soll vorzeitige Rente komplett kippen
Derzeit ist es noch möglich, dass man abschlagsfrei in Rente gehen kann, wenn man wenigstens 45 Jahre Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt hat. Wer also mit 18 begonnen hat zu arbeiten – so wie es die älteren Generationen noch kennen –, kann mit 63 Jahren die volle Rente beziehen und muss nicht mehr arbeiten. Doch genau das will die Bundesregierung abschaffen und durch eine schrittweise Erhöhung des Rentenalters die 70 Jahre als Renteneintrittsalter erreichen.
Geht es nach dem Vorschlag der Experten-Kommission, soll das Renteneintrittsalter an die steigende Lebenserwartung angepasst werden. Protest gibt es jedoch schon aus den eigenen Reihen und der Opposition. So würden viele Menschen schon heute nicht schaffen, bis 67 Jahre zu arbeiten. Trotzdem will die Bundesregierung das Renteneintrittsalter erhöhen. Bestimmte Arbeitsbiografien sollen jedoch eine Ausnahme darstellen können. Wer davon profitieren könnte, ist derzeit jedoch noch vollkommen offen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














