
Dieses Jahr ist kein gutes für die Deutschen. Denn eine neue Steuerabgabe in Deutschland soll kommen und damit bestimmte Lebensmittel wieder teurer machen. So mancher wird sich dann wohl noch mehr in Verzicht üben müssen.
Eine neue Steuerabgabe in Deutschland soll kommen. Was einem guten Zweck dienen soll, bedeutet jedoch auch eine Mehrausgabe für Millionen Haushalte. Das wird wohl den wenigsten schmecken.
Andauernde Inflation sorgt für höhere Lebensmittelkosten
Mit dieser Ankündigung dürften die Menschen wohl noch mehr verzweifeln. Durch die Inflation ist sowieso bereits alles teurer geworden. Umweltkatastrophen und geopolitische Spannungen tun ihr Übriges und sorgen für einen weiteren Anstieg. Sogar Grundnahrungsmittel sind im Preis gestiegen. Zwar gab es für einige Rohstoffe wieder eine Preissenkung, womit auch die Lebensmittel wieder günstiger in der Herstellung geworden sind. Doch bei den Kunden kommt ein solcher Preisnachlass, wenn überhaupt, nur verspätet an. Deshalb dürfte die Nachricht über eine neue Steuer wohl kaum Begeisterungsstürme in der Bevölkerung hervorrufen.
Neue Steuer-Abgabe in Deutschland für Millionen Bürger
Andere Länder haben es bereits vorgemacht, und der Erfolg gibt ihnen recht. Nun ist es auch in Deutschland soweit: Auf Softdrinks wie Cola oder Fanta soll es bald die sogenannte Zuckersteuer geben. Enthält ein Getränk auf 100 Milliliter mehr als fünf und weniger als acht Gramm Zucker, soll es eine Steuer von 26 Cent pro Liter bekommen. Bei mehr als acht Gramm pro 100 Milliliter werden sogar 32 Cent pro Liter fällig.
Den Herstellern bleiben damit zwei Möglichkeiten: Entweder passen sie ihre Rezepturen an, womit die Getränke generell weniger Zucker enthalten würden. Oder sie belassen alles beim Alten und nehmen die Zusatzabgabe in Kauf, denn diese geben sie sowieso an den Endverbraucher weiter. Damit haben diese ebenfalls zwei Möglichkeiten: Entweder sie zahlen mehr für ihren Softdrink oder sie verzichten. Obwohl die neue Steuer an sich keine schlechte Idee ist – wie andere Länder bereits vorgeführt haben – stößt sie hierzulande nicht gerade auf Gegenliebe.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bundesgesundheitsministerium, Verbraucherzentrale)














