Wirtschaft: Neues Werk bringt 200 Arbeitsplätze nach Deutschland

Eine Luftaufnahme einer großen Fabrik. Vor der Fabrik stehen zahlreiche Lkw, die Waren abholen. Rund um das Gebäude befinden sich zahlreiche Parkplätze mit Autos.
Symbolbild © istockphoto/jackaldu

Endlich einmal eine gute Nachricht für die deutsche Wirtschaft: Ein neues Werk kommt nach Deutschland und soll rund 200 Arbeitsplätze mit sich bringen. Für die Region bedeutet dies einen enormen Gewinn.

In den Monaten gab es überwiegend schlechte Nachrichten aus der deutschen Wirtschaft. Nun gibt es endlich einmal eine gute! Denn ein neues Werk kommt nach Deutschland und bringt der Region gleich 200 neue Arbeitsplätze.

Entgegen schlechter Nachrichten: Firmen kommen nach Deutschland

Zu viel Bürokratie, zu wenig Technologie-Offenheit, zu hohe Steuerbelastungen und mehr Kosten für Energie und Personal als irgendwo anders – der Wirtschaftsstandort Deutschland scheint bei Unternehmen nicht gerade beliebt zu ein. Dies zeigt auch eine aktuelle Umfrage, in der die Beratungsgesellschaft Horvath in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt rund 1.000 Unternehmen hierzulande befragt hat. Immer mehr Konzerne denken demnach offenbar darüber nach, in Deutschland Werke zu schließen und stattdessen im Ausland zu produzieren.

Inmitten dieser düsteren Zukunftsprognose gibt es jedoch auch Unternehmen, die nach Deutschland kommen und hier neue Standorte eröffnen. Dazu zählt beispielsweise der Logistik-Riese Maersk, der gleich 1.000 neue Arbeitsplätze in Herleshausen schafft. Mit solchen Neuigkeiten sieht es hierzulande vielleicht doch gar nicht so düster aus. Denn auch ein weiteres Unternehmen kommt nun in die Bundesrepublik.

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Neues Werk bringt 200 Arbeitsplätze: „Ein echter Gewinn für die Stadt“

Die Stadt Ludwigsburg kann sich bald über ein neues Werk des französischen Unternehmens Safran Electronics & Defense freuen. Der Konzern will ca. 50 Millionen Euro in den neuen Standort investieren. Das Werk soll voraussichtlich im Jahr 2028 öffnen und 200 Arbeitsplätze schaffen. Insbesondere für die Bundeswehr dürfte dies besonders interessant werden, so Experten. Denn Safran stellt faseroptische Gyroskopen (kurz: FOG) sowie PNT‑Geräte (kurz für: Positionierung, Navigation, Zeitbestimmung) für den zivilen und den militärischen Gebrauch her. Bislang erfolgte die Produktion in Murr im Landkreis Ludwigsburg.

Auch die Stadt Ludwigsburg hat sich bereits geäußert. Sie spricht von dem neuen Werk als echten Gewinn für die Stadt. Damit kämen nicht nur 200 zusätzliche Arbeitsplätze in die Region, sondern die Stadt würde auch zu einem wichtigen Kompetenzzentrum für optische Hightech-Systeme. Insbesondere Ingenieure, Produktionstechniker, Qualitätsbeauftragte sowie Fachkräfte in der Geschäftsentwicklung und im Vertrieb sollen hier in ca. zwei Jahren Arbeit finden.

(Quellen: Safran Electronics & Defense, Stadt Ludwigsburg, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)