Wirtschaftskrise: Feiertag soll in Deutschland gestrichen werden

Das Bild zeigt zwei Hände, die ein Papier mittig zerreißen. Auf dem Papier steht in roter Schrift das Wort "Feiertag", das durch das Zerreißen in zwei Teile getrennt ist. Im Hintergrund ist die Flagge von Deutschland.
Symbolbild © imago/Christian Ohde

Die Diskussion um dieses brisante Thema reißt einfach nicht ab. Aufgrund der Wirtschaftskrise in Deutschland soll tatsächlich ein Feiertag gestrichen werden. Dabei ist besonders ein Feiertag in den Fokus geraten.

Immer wieder kam der Vorschlag auf und immer wieder hat ihn die Bevölkerung abgelehnt. Doch anscheinend reicht dies nicht. Denn nun gibt es erneut die Forderung, dass ein Feiertag in Deutschland gestrichen werden soll.

Feiertag soll gestrichen werden: Vorschlag für einen bestimmten Tag stand bereits

Ein anerkanntes Expertentum bezüglich der Wirtschaft hierzulande sind die sogenannten Wirtschaftsweisen. Sie geben immer wieder einmal Vorschläge und Meinungen zu bestimmten drängenden Wirtschaftsthemen ab. Ein Vorschlag, der in der Bevölkerung rigoros auf Ablehnung stößt, ist der, einen Feiertag abzuschaffen. Andere Länder haben diesen Weg bereits beschritten. So hat bereits ein Experte einen bestimmten Feiertag auf dem Schirm gehabt: Er wollte den 8. März ersatzlos streichen. Dabei handelt es sich um den Weltfrauentag. Dies stieß auf heftige Ablehnung. Nun gibt es jedoch einen weiteren Vorschlag für einen Feiertag, der fallen soll.

Expertin begründet: Dieser Feiertag in Deutschland soll gestrichen werden

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Nun hat die Unternehmenschefin des Lasertechnik-Spezialisten Trumpf einen Feiertag vorgeschlagen, den sie für eine Streichung als prädestiniert ansieht: der Ostermontag. Und die Begründung für diesen Tag liefert sie gleich mit. Ursprünglich sei dieser Tag nämlich eingeführt worden, damit die Christen an der Montagsprozession teilnehmen können. Dies würde jedoch kaum jemand noch in Anspruch nehmen, weshalb man diesen Feiertag ersatzlos streichen könne, so die Chefin.

Die Arbeitnehmer hierzulande müssten laut ihrer Meinung bereit sein, ein eigenes Opfer für die Erhaltung der deutschen Wirtschaft zu bringen. Würde man alle Arbeitnehmer an einem Tag im Jahr mehr arbeiten, könne man damit nicht nur die Einnahmen erhöhen, sondern auch dafür sorgen, dass Deutschland flexibler sein würde. Sie nennt als Beispiel die Länder China, Polen und Amerika. Wissenschaftliche Studien haben jedoch keinen nennenswerten Effekt feststellen können, wenn es einen Feiertag in Deutschland weniger gibt. Tatsache ist jedoch, dass die Unternehmenschefin mit ihrer Meinung nicht alleine dasteht. Andere haben diesen Vorschlag bereits unterbreitet.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa, Insa)