
Wie die Bundesregierung bereits angekündigt hat, steht das Wohngeld wohl vor einer großen Änderung. Damit drohen Millionen Bürgern, die das Geld dringend benötigen, hohe Einbußen für die eigene Haushaltskasse.
Wer Wohngeld bezieht, muss sich wohl auf Einbußen gefasst machen, denn Bundeskanzler Merz sieht den Zuschuss vor einer großen Änderung. Der Staat will sparen und die Leistungen drastisch kürzen.
Unterstützung durch den Staat: Betroffene müssen nun mit weniger rechnen
Die Bundesregierung setzt ihre Sparmaßnahmen fort und geht deshalb weiterhin an die sozialen Leistungen. Rund 44 Prozent der Antragsteller fürs Wohngeld sind Familien, 52 Prozent machen Rentnerinnen und Rentner aus. Dies zeigt, dass die Sparmaßnahme wieder einmal diejenigen trifft, die sowieso schon nichts haben.
Denn Wohngeld bekommen diejenigen, die zwar über Einkommen verfügen, aber dieses nicht ausreicht, um die eigenen Lebenshaltungskosten und die der Familienmitglieder zu decken. Neben dem Kinderzuschlag gilt das Wohngeld als wichtige finanzielle Stütze. Doch mit dem neuen Jahr müssen sich Familien und Rentner auf weitere Kürzungen einstellen.
Wohngeld vor großer Änderung: Das plant die Bundesregierung
Ab dem 1. Januar 2027 soll beim Wohngeld gleich an mehreren Stellen gespart werden. Zum einen passt die Bundesregierung die Grenze an, wenn es um „erhebliches Vermögen“ geht. Diese beträgt für den Haushaltsvorstand 60.000 Euro, für jede weitere Person 30.000 Euro. Wer 120.000 Euro oder mehr Vermögen besitzt, muss dieses zuerst verbrauchen. Des Weiteren reduziert die Bundesregierung den Zuschlag für die Heizkosten. Je nach Mietstufe kann dies rund die Hälfte weniger ausmachen.
Zudem will die Regierung nun Pauschalen, Einkommen und Leistungen nicht mehr komplett anrechnen, sondern nur noch zur Hälfte. Dies bedeutet, dass um diesen Betrag auch das Wohngeld gekürzt wird. Wer seinen Wohngeldantrag vor dem 1. Januar 2027 gestellt hat und dieser auch vor dem neuen Jahr genehmigt wurde, muss noch mit keinen Kürzungen rechnen. Da ein Wohngeld-Bescheid jedoch für maximal ein Jahr gilt, greifen die Kürzungen bereits im kommenden Jahr. Im Jahr 2027 sollen diese Kürzungen Einsparungen von 1,5 Milliarden Euro bringen. Für 2028 sollen es sogar zwei Milliarden Euro sein.
(Quellen: Bundesregierung, Bundesministerium für Wohnen, Deutscher Bundestag)














