
Die meisten Bürger nutzen heutzutage Messenger-Dienste wie WhatsApp, um Privatnachrichten zu versenden. Auch im beruflichen Kontext wird viel per E-Mail kommuniziert. Briefe geraten aus der Mode – nun soll die Deutsche Post wohl Strafe zahlen.
Heute werden Briefe nur noch selten genutzt. Wegen geringer Nachfrage nimmt die Servicequalität der Post wohl ab. Jetzt soll die Deutsche Post wohl Strafe zahlen.
Niedergang des Briefs: So wenig schreiben Bürger noch
In Deutschland schreiben Bürger immer weniger Briefe. Laut Bundesnetzagentur zeigt die Entwicklung des Briefaufkommens der Deutschen Post, dass Geschäftskunden inzwischen mit 93 Prozent den Hauptanteil der Sendungen ausmachen. Dies lag 2022 bei etwa 13,1 Milliarden Briefen. Von diesen Geschäftskunden entfallen nach Angaben der Deutschen Post ungefähr die Hälfte auf nur 500 Großkunden, die lediglich ein Prozent aller Geschäftskunden ausmachen.
Sollten diese „Mega-Versender“ wie Banken, Versicherer oder Behörden auf digitale Kommunikation umstellen, könnten auf die Deutsche Post Milliardenverluste zukommen. Der Gesamtumsatz im Briefgeschäft lag 2022 bei 7,89 Milliarden Euro. Das langsame Digitalisierungstempo in Deutschland hat dabei einen stabilisierenden Effekt auf Porto und Mengen.
(Quellen: Bundesnetzagentur, Deutsche Post)














