Zulieferer in der Krise: 7.600 Stellen bei Daimler-Zulieferer in Gefahr

daimler mercedes benz
Symbolbild

Die Daimler AG durchläuft eine Krise. Damit werden auch die Zulieferer in Mitleidenschaft gezogen. Jetzt sollen bis zu 7.600 Mitarbeiter gekündigt werden.

Mahle ist ein großer Konzern, der die Daimler AG zuliefert. Doch nun ist auch das Unternehmen von den Auswirkungen der Daimler Krise betroffen.

Große Entlassungen möglich

Offenbar gibt es beim Daimler-Zulieferer Mahle massive Probleme aufgrund der Krise des Autoherstellers. Wie nun bekannt wurde, sollen die Auswirkungen so drastisch sein, dass nun 7.600 Mitarbeiter entlassen werden müssen. Schon zuvor traf es auch andere Zulieferer mit voller Härte.

Mahle ist ein international agierender Konzern, der weltweit auf dem Markt tätig ist. Dem Unternehmen gehören verschiedene Standorte. Jetzt sollen weltweit 7.600 Mitarbeiter auf die Straße gesetzt werden. Schuld daran soll die Krise bei der Daimler AG sein.

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Auch Deutschland ist betroffen

Mahle soll damit planen in Zukunft von den aktuell 72.000 Beschäftigten 7.600 Mitarbeiter zu kündigen. Dabei stehen auch etwa 2.000 Stellen in Deutschland auf der roten Liste. Der Vorsitzende Geschäftsführer erklärte jüngst, dass man es mit einer Krise zu tun habe, die man so noch nicht erlebt habe.

Und genau diese Krise bekommen jetzt auch die Mitarbeiter zu spüren. Es müssen im Unternehmen Anstrengungen unternommen werden, die Kosten konsequent weiter zu senken, so die Geschäftsführung. Die strategischen Ziele sollen dabei weiter und stärker in den Fokus genommen werden. Seit 2018 fährt Mahle ein sehr enges Einsparprogramm.

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Es gab schon Kündigungen

Schon vor der Ankündigung erneut Tausende Stellen streichen zu wollen, hat Mahle diesen Schritt schon einmal getan. Denn 2018 wurden bereits 6.700 Stellen gestrichen. Im Standort in Deutschland beschäftigt der Konzern aktuell noch 12.000 Mitarbeiter.

Laut Unternehmen sollen nun Gespräche mit dem Betriebsrat anstehen. Dabei sollen Pläne konkretisiert werden, wie der Stellenabbau umgesetzt werden kann. Dabei kommt es auch auf sozialverträgliche Vorgehensweisen an. Für Mahle allein ist nicht nur die Corona-Pandemie ein Auslöser für die Stellenkürzungen. Experten sehen einen verpassten Wandel zur E-Mobilität als Mitauslöser.