Zutritt verboten: Ersten Supermärkte führen 2G-Regel ein in Deutschland

Lange Menschenschlange vor einem Supermarkt
Symbolbild © istockphoto/k5hu

Karlsruhe Insider: Durchaus möglich, dass 2-G zur Normalität wird.

In Hessen können die Supermärkte entscheiden, ob sie die 2-G oder 3-G-Regel anwenden möchten. Also müssen die Ungeimpften bald draußen bleiben. Könnte so etwas auch in Baden-Württemberg passieren?

Hessen erhöht den Druck auf Ungeimpfte. Vorteil an 2-G ist, dass Maskenpflicht und Abstandsregeln nicht mehr eingehalten werden müssen. Vieles spricht dafür, einiges dagegen.

Dafür werden alle Geimpften sein. Allerdings werden sich die Ungeimpften versuchen, gerichtlich dagegen vorzugehen. Schließlich müssen auch sie Lebensmittel einkaufen.

„Wir gehen davon aus, dass diese Option eher nur tageweise genutzt wird und Geschäfte des alltäglichen Bedarfs davon keinen Gebrauch machen werden. Das heißt dann aber auch, dass ohne 2G weiter die Abstands- und die Maskenpflicht gelten“, sagt der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. Da die Entscheidung erst am 12. Oktober verkündet worden ist, gibt es bislang noch keine Statistik, wie viele Geschäfte wirklich das 2G-Modell nutzen. Sollte es sich aber durchsetzen, könnte es vielleicht sogar in anderen Bundesländern angewendet werden.

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„Die Corona-Verordnung des Landes mit dem 2G-Optionsmodell ermöglicht es Betreibern von Einrichtungen und Veranstaltungen lediglich, bei der 2G-Option für den Publikumsverkehr auch ohne die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske zu öffnen. Das heißt, die Corona-Verordnung regelt, dass dann die Maskenpflicht entfällt“, heißt es aus dem Sozialministerium Baden-Württemberg. Bei Supermärkten und Discountern wie Aldi, Kaufland oder Edeka sind auch weiterhin alle Kunden willkommen.