Hacker & Co.: So schützen Sie Ihr Smartphone vor Gefahren

Smartphone kaufen im Saturn
Foto: Thomas Riedel

So schützen Sie Ihr Smartphone vor Gefahren

Das Handy ist für viele Menschen schon eine Art zweites Gehirn geworden. Wir benutzen es, um uns an Dinge zu erinnern und um uns Sachen zu merken. Wir recherchieren Informationen, bleiben über diverse Messenger mit der Außenwelt in Kontakt und teilen unser Leben in den Sozialen Medien. Meistens ist das Smartphone immer dort, wo wir auch sind.

Noch dazu geben die meisten Menschen mehrere hundert Euro für solch ein Gerät aus – fast so viel wie für einen Urlaub. Umso wichtiger ist es, dass es im Alltag gut vor möglichen Gefahren geschützt ist. So sind nicht nur Ihre Daten sicherer – das Telefon hält auch länger und kostet Sie langfristig weniger Geld.

Stürze, Brüche, Umwelteinflüsse

Im alltäglichen Gebrauch gibt es viele Situationen, in denen Ihr Telefon Schaden nehmen kann:

  • Es fällt Ihnen aus der Hand und landet auf dem harten Boden.
  • Sie stoßen gegen mit dem Telefon gegen die Tischkante oder den Türrahmen.
  • Das Handy wird im Winter im Auto vergessen und Minusgraden ausgesetzt.
  • Sie kommen in einen Regenschauer und Ihr Telefon wird nass.
  • Das Handy liegt zusammen mit dem Schlüsselbund in der Handtasche und kann so zerkratzt werden.

Um Kratzer und Schäden am Display sowie Software-Schäden durch Kälte oder Nässe zu vermeiden, helfen meist bereits kleine Maßnahmen. Das Display lässt sich gut mit sogenannter Panzerglasfolie schützen. Die gibt es für jedes Smartphone zu kaufen und ist, wenn sie richtig aufgeklebt wurde, beinahe unsichtbar. Für den zusätzlichen Schutz vor Kratzern und Rissen bietet Etuo die passende Hülle. Kommt es doch einmal dazu, dass das Handy herunterfällt, kann ihm der Sturz so deutlich weniger anhaben. Schutzhüllen gibt es in verschiedenen Ausfertigungen, Designs und Farben. Somit sind sie nicht nur ein praktischer Gebrauchsgegenstand, sondern auch ein ästhetisches Designelement, mit dem Sie Ihren persönlichen Stil unterstreichen können.

Schutz vor Hackern und Cyberangriffen

Die meisten Privatpersonen machen sich relativ wenig Gedanken um ihre Datensicherheit. Das sollten sie jedoch, denn man geht davon aus, dass jeder dritte Smartphone-User von Hackerangriffen und Viren betroffen ist. Zum Glück gibt es auch hier diverse Maßnahmen, die Nutzer ergreifen können, um sich zu schützen. Zum einen ist es wichtig, regelmäßige Sicherheitsupdates durchzuführen. Diese finden bei den meisten Geräten automatisch statt. Problematisch wird es jedoch, wenn ein Handy besonders alt ist. In diesem Fall kann es sein, dass es nicht mehr mit automatischen Updates versorgt ist und dadurch Sicherheitslücken entstehen. Seien Sie außerdem vorsichtig bei der Auswahl Ihrer Apps. Heutzutage gibt es viele nützliche Apps – zum Organisieren, Taxi-Fahren oder Sport treiben. Doch auch in vermeintlich harmlosen Apps können sich Schadprogramme verstecken. Die Gefahr lässt sich umgehen, indem man nur Apps aus offiziellen App-Stores herunterlädt. Zuletzt ist es auch wichtig, Virenscanner-Programme und Firewall aktiviert zu haben.

Egal, wie vorsichtig Sie sind – Malware kann immer wieder durch Websites, E-Mails oder über Apps auf das Smartphone gelangen. Eine gute Virenscanner-App kann diese Bedrohungen frühzeitig erkennen und verhindern. Firewalls überwachsen in Echtzeit die Aktivitäten aller Apps. Ist die Firewall aktiv, bedeutet das dadurch, dass Sie nur auf vertrauenswürdige Seiten im Internet zugreifen können und nur geprüfte Apps Veränderungen auf Ihrem Smartphone vornehmen.

So hält der Handy-Akku länger

Ein Grund, aus dem viele Smartphones frühzeitig ausgetauscht werden, ist der, dass der Akku nicht mehr richtig funktioniert. Ob dieses Problem auftaucht oder nicht, hat tatsächlich viel mit dem konkreten Nutzungsverhalten zu tun. Indem Sie einige grundlegende Hinweise beachten, kann der Akku langlebiger und funktionsfähiger werden. Zum einen gehört dazu, den Akku möglichst weder ganz voll zu laden noch vollständig leer werden zu lassen. Der Grund: Beides führt dazu, dass er stark belastet wird. In der Folge sinkt die Lebensdauer. Versuchen Sie stattdessen, den Akku stets im Bereich von 30 bis 80 Prozent zu laden. Das bedeutet auch, dass Sie es besser vermeiden sollten, Ihr Handy über Nacht am Strom zu lassen. Dies ist nicht nur schädlich für den Akku, es ist auch ein unnötiger Stromfresser im Haushalt. Auch die Raumtemperatur hat Auswirkungen auf den Akku. So befindet sich die optimale Ladetemperatur zwischen 15 und 30 Grad. Bereits Temperaturen unter Minus 10 Grad und über 40 Grad können dem Akku langfristig schaden. Das gilt auch, wenn Sie das Handy gar nicht laden, sondern es nur bei diesen Temperaturen in Gebrauch haben. Nicht umsonst hat jedes Telefon eine integrierte Hitzewarnung, die bei zu hohen Temperaturen sofort Alarm schlägt. Versuchen Sie also in diesen Fällen, das Telefon abzuschalten und es erst wieder zu nutzen, wenn die Temperaturen sich normalisiert haben.