
Wer sich in diesem Jahr einen Döner leisten will, muss tiefer in die Tasche greifen als bislang. Denn mit 10 Euro erreicht der Döner eine neue Grenze, die viele Verbraucher nicht mehr verstehen können.
Stolze 10 Euro müssen Kunden nun für einen Döner zahlen, denn dieser erreicht nun eine neue Grenze. Haben die Menschen diese Preissteigerung bislang noch toleriert, mehrt sich nun der Widerstand.
Steigende Preise beim Döner sorgen für Frust: „Seit Jahren immer teurer“
Die Zeiten, in denen man für eine Dönertasche mit Fleisch, Sauce und viel Gemüse nur 5,50 Euro zahlte, sind längst Vergangenheit. In den vergangenen Jahren stieg der Preis für das beliebte Fast Food immer weiter an und sorgte bei den Liebhabern dieses Gerichts für sehr viel Frust. Murrend haben die meisten diese Preissteigerung jedoch akzeptiert – bislang. Indessen mehrt sich jedoch die Kritik, denn inzwischen wurde eine stillschweigende Grenze überschritten: die magische Grenze von 10 Euro. Bezahlten die Menschen noch 8,50 Euro, zwar zähneknirschend, aber sie bezahlten, ist es jetzt wohl vorbei mit der Geduld der Verbraucher.
Döner erreicht eine neue Grenze: „10 Euro sind einfach frech!“
Ein Döner-Imbiss in Neuss hat nun jedoch diese unsichtbare, still tolerierte Grenze erreicht. Bei ihm kostet eine Dönertasche mit Fleisch, Gemüse und Sauce nun 10 Euro. Der Inhaber hatte seine Kunden jedoch bereits im letzten Jahr auf eine Preiserhöhung vorbereitet. Er begründet diese damit, dass die Kosten in nahezu allen Bereichen gestiegen seien. So bezahle er mehr für Energie, aber auch für Waren und insbesondere für das frische Fleisch. Der Preis stieg hier von ehemals 6,50 Euro pro Kilogramm auf 14,50 Euro. Er könne zwar auf fertige Spieße zurückgreifen, diese seien jedoch qualitativ einfach nicht so hochwertig.
Während viele User in den sozialen Medien ihrem Frust freien Lauf lassen und dieser Preiserhöhung eine klare Absage erteilen, argumentiert der Verband der Dönerproduzenten genauso und rechnet sogar vor, dass eine Erhöhung auf zehn bis zwölf Euro absolut notwendig sei. Nicht jeder Bürger ruft jedoch gleich zum Boykott auf. Andere können diese Entwicklung durchaus verstehen. Sie zeigen sich sogar bereit, ab und an einmal einen qualitativ hochwertigen Döner zu bezahlen. Dies sei ihnen lieber, als einen günstigeren zu essen, der industriell sei und ohnehin gleich schmecke.
(Quellen: Eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














