1894 gegründet: Nächste Schuhkette insolvent – Großteil schließt

Viele verschiedene Schuhe stehen auf einem weißen Regal in einem Schuhgeschäft. Im Hintergrund sind weitere Regale mit anderen Schuhen zu sehen.
Symbolbild © istockphoto/JackF

Die Nachrichten von Schließungen reißen nicht ab. Nun ist offenbar die nächste Schuhkette insolvent. Das erwartet die Kunden und Mitarbeiter jetzt.

Aktuell häufen sich die Meldungen über Schließungen und Insolvenzen von alteingesessenen Unternehmen und Geschäften. Zum einen hat die Coronapandemie vor drei Jahren den Umsatz von vielen Firmen drastisch reduziert. Zum anderen sorgt der Krieg in der Ukraine derzeit dafür, dass es für die meisten Unternehmen einfach nicht mehr bergauf geht. Nun ist wohl die nächste Schuhkette insolvent. Und das mit drastischen Folgen für die Angestellten.

Sanierung in Eigenregie ist gescheitert

Wie jetzt bekannt wurde, ist die Schuhkette P.S. Schuhe, die Teil des Unternehmens Lemax Shoe-Fashion ist, insolvent. Ein großer Teil der Filialen soll demnächst schließen. Mehrere Mitarbeiter bangen nun um ihre Jobs.

Nach dem Versuch, das Unternehmen in Eigenregie so weit zu sanieren, dass es wieder rentabel wird, ist die Schuhkette nun insolvent. Zwei von insgesamt zwölf Geschäften mussten deshalb bereits für immer ihre Türen schließen. Zuerst traf es die Filialen in den Orten Bad Salzuflen und Bad Münder.

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Mitarbeiter verlieren ihre Anstellung

Nun sollen die nächsten sechs Geschäfte von P.S. Schuhe dichtgemacht werden. Bis Ende September sollen nur noch der Onlineshop des Unternehmens sowie vier Geschäfte weiter geöffnet bleiben. Diese sollen dann von J.H. Pölking übernommen werden, ebenfalls ein bekannter Schuhhändler.

Nachdem nun die nächste Schuhkette insolvent ist, verlieren auch die dort angestellten Mitarbeiter zu großen Teilen ihre Jobs. Lediglich der Outlet-Store in Osnabrück sowie die Geschäfte in Bad Rothenfelde nahe Halle in Westfalen, in Ihlow bei Aurich und in Riesenbeck in der Nähe von Ibbenbüren sollen weiterhin geöffnet bleiben. Die anderen Filialen hingegen sollen bald schon Geschichte sein. Für die Mitarbeiter sind das schlechte Neugikeiten: Von den bis dato sechzig Angestellten können am Ende nur 25 ihre Jobs behalten. Die anderen 35 müssen sich nach einer neuen Anstellung umsehen.