4 Euro für Wasser: Getränkepreise auf Festen gehen durch die Decke

Mehrere Bierbänke stehen außen in der Sonne vor einer Bühne eines gut bürgerlichen Straßenfestes. In der Mitte sind zwei Männer in Tracht gekleidet. Nebenan sitzen weitere Gäste unter Sonnenschirmen mit Getränken.
Symbolbild © istockphoto/utamaria

Die Getränkepreise auf Festen gehen derzeit durch die Decke. Teilweise werden 4 Euro für Wasser verlangt. Das schockiert die meisten Gäste. Hier gibt es die Details.

Die Inflation, die sich inzwischen wieder stabilisiert hat, hinterlässt immer noch ihre Spuren. Speziell in der Gastronomie kommt es zu immer höheren Preisen. Auch die Getränkepreise auf Festen gehen durch die Decke. Die Einzelheiten dazu gibt es hier.

Spätfolgen der Inflation

In den letzten Monaten ist das Leben für alle Bürger deutschlandweit immer teurer geworden. Maßgeblich schuld daran ist die Inflation aufgrund steigender Preise für Rohstoffe und Produktion. Ebenso in der Gastronomie kam es aufgrund dessen zu drastischen Preiserhöhungen für Speisen und Getränke. Dieser Trend setzt sich ebenfalls auf öffentlichen Veranstaltungen fort, die jetzt wieder vermehrt im Frühling und Sommer stattfinden. Die Getränkepreise auf Festen gehen aktuell durch die Decke. Ein simples Wasser kostet bereits um die 4 Euro. Gerade an heißen Tagen kann das somit ein teurer Spaß werden. Hiervon berichten auch zahlreiche Gäste des größten Gartenfestes in Baden-Württemberg, der Landesgartenschau.

Lesen Sie auch
Experten warnen davor: Eier niemals wieder in der Pfanne braten

Frust bei den Gästen

Die Landesgartenschau lockt jährlich eine Menge Besucher an. Auf der rund 45 Hektar großen Anlage kann man zahlreiche Pflanzen, Blumen und Parkanlagen bestaunen. Allein über 50.000 Gäste kamen in der ersten Woche, um die spektakuläre Natur zu genießen. Viele äußerten danach jedoch harsche Kritik, denn die Getränkepreise auf Festen gehen im Moment durch die Decke. Unglaubliche 4,20 Euro für ein Wasser werden vor Ort verlangt. Ein Bier mit 5,50 Euro ist im Verhältnis kaum teurer. Die Besucher, unter denen sich auch zahlreiche Senioren befinden, sind aufgrund der Getränkepreise, die durch die Decke gehen, schockiert und enttäuscht. Der Inhaber der Verpflegungsstände vor Ort, Thomas Parthie, verteidigt die Preisgestaltung jedoch weiterhin. Die Preise für Wasser und Bier seien bereits am unteren Rand, weil man hier bewusst knapp kalkuliert habe. Dennoch müsse man auch unternehmerisch denken, um die Kosten schlussendlich allesamt decken zu können.