50.000 Mitarbeiter: Aldi kündigt großen Stellen-Kahlschlag an

Nahaufnahme einer Leuchtreklame von Aldi Süd. Das Schild hängt an einer grauen Gebäudewand. Beim Gebäude handelt es sich um eine Aldi-Filiale. Der Himmel ist graublau.
Symbolbild © imago/Jan Huebner

Diese Nachricht war für Kunden und Mitarbeiter wohl ein großer Schock. Aldi kündigt nämlich einen großen Stellen-Kahlschlag an. 50.000 Mitarbeiter hat das Unternehmen allein in Deutschland. Die Angestellten bangen nun um ihre Zukunft.

Rund 50.000 Menschen arbeiten für den Discounter-Riesen. Jetzt hat dieser jedoch mit einer Maßnahme die Öffentlichkeit beunruhigt. Aldi kündigt nämlich einen großen Stellen-Kahlschlag an. Auch die Mitarbeiter schauen nun mit voller Sorge in die Zukunft.

Absolutes Unverständnis: Keine offensichtlichen Gründe für den Stellenabbau

Rund 2.000 Filialen betreibt der Discounter Aldi Süd in Deutschland. Ca. 50.000 Mitarbeiter stehen bei dem Unternehmen in Deutschland in Brot und Lohn. Jeden Tag gehen Millionen Menschen bei Aldi Süd einkaufen und sorgen so für Umsätze im zweistelligen Milliardenbereich. Zudem zählt der Discounter zu einem der beliebtesten in Deutschland.

Bei diesen Zahlen und den hohen Umsätzen verwundert es sicher viele, dass Aldi Süd einen massiven Stellenabbau angekündigt hat. Denn die Mitarbeiter in den einzelnen Filialen werden gebraucht, um die Standorte am Laufen zu halten.

Aldi kündigt großen Stellen-Kahlschlag an: Mitarbeiter bangen um ihre Jobs

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Aldi Süd kündigte trotz der hohen Umsätze jedoch an, Stellen streichen zu wollen. Zwar gibt es offiziell keine genaue Anzahl. Experten gehen jedoch von ca. 500 Stellen aus. Dabei müssen jedoch nicht die Einzelhandelskaufleute in den Filialen um ihre Stellen bangen. Es geht nämlich um die Zentrale in Mülheim, in der ca. 2.000 Menschen arbeiten. Vorwiegend sollen Stellen in den Bereichen Buchhaltung, Personalabteilung und Einkauf abgebaut werden.

Im Rahmen des globalen IT-Projekts „Ahead“ sollen diese Bereiche zukünftig gebündelt werden. Schon in den USA, in der Schweiz und in Österreich hat Aldi Süd im Rahmen der Prozessoptimierung Stellen abgebaut. Egal, in welchem Land sich die Filialen befinden, will Aldi Süd eine Vereinheitlichung der Standards erreichen. Durch das Outsourcing von operativen Routineaufgaben will der Discounter sich effizienter aufstellen und somit sämtliche Prozesse verschlanken und damit optimieren. Aldi Nord soll solche Pläne derzeit nicht verfolgen. Zumindest ist momentan nichts bekannt.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Aldi Süd)