
Tierfreunde aufgepasst! Beim Vogelfüttern im Winter ist in Deutschland Vorsicht geboten. Wer diese Regeln nicht kennt, kassiert eine Strafe von bis zu 5.000 Euro. Dabei gilt wie immer: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
Der Winter hat in Deutschland Einzug gehalten und ruft natürlich wieder eine Menge Tierliebhaber auf den Plan. Doch beim Vogelfüttern sollte man Vorsicht walten lassen. Sonst droht eine böse Überraschung von bis zu 5.000 Euro Strafe.
Futterstationen im eigenen Garten: Tierliebhaber geben alles
Mit einer Menge Schnee, viel Eis und Frost hat der Winter Deutschland nun seit einigen Tagen im Griff. So schön die weiße Decke für uns auch ist, so schlimm finden sie Tierfreunde. Denn dadurch und durch die kahle Natur finden viele Tiere kaum noch etwas zu fressen. Gerade die Vögel, die nicht in den Süden gezogen sind, haben es den Menschen besonders angetan. Um ihnen zu helfen, stellen viele in ihren eigenen Gärten Futterhäuschen auf und bieten unseren gefiederten Freunden eine wichtige Nahrungsquelle. Doch ganz so einfach ist es mit den Vögeln dann doch nicht. Experten warnen nämlich vor einem großen Fehler.
Vorsicht beim Vogelfüttern: Wer nicht aufpasst, muss teuer bezahlen
Ganz so unbekümmert darf man bestimmte Vögel nicht füttern. Obwohl es in Deutschland kein generelles Fütterungsverbot gibt, haben inzwischen viele Städte Strafen verhängt, wenn man Tauben füttert. Laut den Verantwortlichen würde man damit nur die Stadtverschmutzung durch den Taubenkot fördern. Dieser koste die Stadt nämlich jedes Jahr Tausende Euros. Zum anderen würde durch das Füttern die Population stark ansteigen, was sich ebenfalls sofort negativ bemerkbar machen würde. Je nach Stadt und Gemeinde kostet das Taubenfüttern zwischen 35 und 5000 Euro. Letzteres Bußgeld wird beispielsweise in Hamburg, Stuttgart und Braunschweig fällig. Allerdings nur bei Wiederholungstätern.
Tierschützer halten das Aushungern der Tauben zwar nicht für sinnvoll, das Füttern jedoch auch nicht. Die Vögel würden durch nicht artgerechtes Futter wie altes Brot, Mais und Reis anfällig für Parasiten werden. Die Tiere fressen jedoch unsere Nahrungsreste, da es ihre natürlichen Nahrungsquellen wie Samen und Körner in Städten nicht mehr gibt. Deshalb raten Tierschutz-Experten zur Unterstützung von Taubenhäusern. Hier bekommen die Tiere artgerechtes Futter und durch das Austauschen der Eier durch Attrappen habe man auch die Population gut im Griff. Die Tauben leben gesund und artgerecht.
(Quellen: Eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














