6.000 Euro fällig: Stromrechnung explodiert trotz Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe im Freien vor einem weißen Gebäude. Im Vordergrund ein grüner Wegweiser mit der weißen Inschrift "Wärmepumpe". Einige grüne Blätter im Vordergrund, die in das Bild hineinragen.
Symbolbild © imago/Christian Ohde

Eine Stromrechnung von 6.000 Euro sorgte für einen echten Schock, denn diese kam trotz Wärmepumpe auf eine so horrende Summe. Die Suche nach dem Fehler begann und lieferte ein überraschendes Ergebnis.

Obwohl es eine Wärmepumpe in dem Haus gab, sollten die Eigentümer eine Stromrechnung von 6.000 Euro zahlen. Sie waren schockiert und beauftragten einen Experten mit der Fehlersuche.

Wärmepumpe sollte es richten – und geriet sofort in Verdacht

Eine Familie hatte sich ein Haus gekauft und entsprechend saniert. Zum Einsatz kam weiterhin eine Wärmepumpe, die installiert wurde, um nicht nur eine hohe Effizienz zu gewährleisten, sondern auch den Verbrauch genau im Blick haben zu können. Dann folgte jedoch der große Schock: Der Versorger verlangte laut der Stromabrechnung eine Nachforderung von rund 6.000 Euro.

Da die Wärmepumpe das einzig neu installierte Gerät im ganzen Haus war, geriet sie sehr schnell unter Verdacht. Die Eigentümer nahmen an, dass sie der große Stromfresser war. Doch wie konnte das sein, wenn man zuvor extra auf Effizienz gesetzt und entsprechend kalkuliert hatte?

Stromrechnung explodiert trotz Wärmepumpe: Experte entdeckt Ursache

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Weil die Eigentümer eine solch hohe Forderung nicht auf sich sitzen lassen wollte, zogen sie einen Experten zurate. Dieser ließ sich die Daten der Wärmepumpe geben sowie den die Abrechnung geben. In einem ersten Schritt entdeckte er, dass die Wärmepumpe nicht optimal auf die Anforderungen der Familie eingestellt war. Doch obwohl dies nicht optimal war, konnte man damit diesen enorm hohen Verbrauch nicht erklären.

Im zweiten Schritt fand der Experte dann heraus, dass der komplette Verbrauch im ersten Abrechnungszeitraum nur zu 10 Prozent berücksichtigt worden war, obwohl er eineinhalb Jahre umfasste. Die restlichen 90 Prozent des Verbrauchs rechnete der Versorger erst auf den letzten Zeitraum an. Dadurch ergab sich ein höherer Verbrauch, wodurch der Stromversorger auch die Abschläge enorm hochsetzte. Außerdem gab es eine Wallbox, an der das E-Auto regelmäßig geladen wurde. Diese verfügte jedoch über keinen extra Zähler, sodass man den Verbrauch durch das Auto nicht mehr ermitteln konnte. Deshalb rät der Experte, sich unbedingt Fachleute für solche Anschaffungen zu suchen, damit solche Fehler nicht passieren.

(Quellen: Verbraucherzentrale, Bundesverband Wärmepumpe, Gebäudeenergieberater)