
In Deutschland haben viele Weihnachtsmärkte inzwischen geöffnet und erhöhen auch gleich die Glühweinpreise. So manches Glas erreicht damit schon die 6-Euro-Marke und bringt die Besucher auf die Barrikaden.
Es gibt Weihnachtsmärkte, da erreichen die Glühweinpreise bereits die 6-Euro-Marke, denn die Betreiber erhöhen die Preise enorm. Immer mehr Besucher finden das nicht mehr lustig und beschweren sich in den sozialen Medien.
Frust statt Genusslust: Verbraucher sind genervt und wütend
In wenigen Tagen eröffnen in Deutschland auch die letzten Weihnachtsmärkte. Mit dem 23. November verstreicht mit dem Totensonntag auch die Frist für gläubige Christen, die vorher keinen Weihnachtsschmuck anbringen und auch nicht auf den Markt gehen würden. Doch so sehr man sich auch auf diese Zeit im Jahr gefreut hat, weicht die Lust immer mehr dem Frust. Denn auch wenn viele Märkte erst eröffnen werden, ist eines bereits klar: Die Preise sind enorm gestiegen. Dabei trifft es nicht nur beliebte Getränke wie Kakao mit Schuss oder den Glühwein. Allgemein müssen Besucher nun tiefer in die Tasche greifen.
Weihnachtsmärkte erhöhen Glühweinpreise: „Dann verzichte ich lieber“
In den sozialen Medien macht sich derweil der Unmut flächendeckend breit. Viele wollen für einen Glühwein keine sechs Euro bezahlen und zeigen sich sehr verärgert. So mancher redet sogar vom Boykott. Doch auch wenn solche Ankündigungen den Puls in die Höhe treiben, sollte man genau lesen. In diesem Jahr erhöhen sich die Preise inflationsbedingt zwar generell, doch dies wird kaum auffallen, da wohl kaum jemand noch weiß, was er im letzten Jahr für bestimmte Lebensmittel und Getränke auf dem Weihnachtsmarkt bezahlt hat. Die Erhöhungen belaufen sich auf einige Cents.
Die Ankündigung für die Preiserhöhungen beziehen sich auf das nächste Jahr. Im Jahr 2026 steigt nämlich der Mindestlohn von 12,82 auf 13,90 Euro pro Stunde. Dies dürfte sich laut Experten auch direkt auf die Preise an den Buden auswirken. Deshalb rechnen sie mit erhöhten Preisen für Bratwurst, Glühwein und andere Leckereien an den Buden auf den verschiedenen Märkten. Und diese Preiserhöhung würde dann nicht nur für den Weihnachtsmarkt gelten.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa)













