Ab April ist Schluss: Getränke-Engpässe bei Aldi und Edeka

Ein leeres Regal in einem deutschen Supermarkt, in dem sich ein gelbes Schild befindet, das man nicht lesen kann. Vermutlich wird hier wie zu Pandemie-Zeiten das Produkt auf eine bestimmte Menge begrenzt, um Hamsterkäufe zu verhindern.
Symbolbild © istockphoto/S.Rohrlach

Verbraucher könnten bald schon wieder vor leeren Regalen bei den Getränken stehen. Doch um dem entgegenzuwirken, entwickeln Aldi und Edeka neue Vorgehensweisen, damit die Mineralwasservorräte ausreichend gefüllt sind.

Schon wieder soll ein Mangel an Getränken und der damit verbundene Engpass drohen. Schon ab April soll Schluss sein. Wie Aldi und Edeka dagegen steuern wollen und welche Strategien sie dazu ausgearbeitet haben.

Neue Wege werden gegangen

Einige Kooperationen mit Getränkeherstellern und Marken aus dem Lebensmittelherstellungs-Bereich haben dazu geführt, dass es Streit zwischen dem Einzelhandel und den Produzenten gibt. Denn seit einiger Zeit gehen die Vorstellungen der Preise zwischen den Parteien deutlich auseinander.

Schon im vergangenen Jahr gab es deswegen teilweise leere Regale an Stellen, wo die Verbraucher üblicherweise bekannte Marken im Supermarktregal fanden. Diese Leerstände wollen Edeka und Aldi jetzt mit einer neuen Strategie umgehen können. Vor allem im Bereich Mineralwasser soll sich hier einiges nun ändern.

So wollen die Märkte vorgehen

Einen Mineralwasser-Engpass soll es bei Aldi und Edeka künftig nicht mehr geben. Eine neue Strategie soll dazu verhelfen, dass die Kunden der beiden Märkte nicht mehr vor leeren Regalen stehen werden. Die Edeka-Gruppe soll zum 1. April die in Bayern sitzende Petrusquelle übernehmen. Dies wurde in Medien berichtet.

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Dabei soll auch die Marke Siegsdorfer Petrusquelle nach dem Kauf erhalten bleiben, wie es weiter hieß. Am bisherigen Standort des Getränkeherstellers soll dann die Eigenmarke für Edeka produziert werden. Weitere Details, wie Konditionen des Kaufes oder ähnliche Fakten, wurden nicht bekannt gegeben.

Auch Aldi soll investiert haben

Aldi und Edeka haben eine ähnliche Strategie gegen eine Wasserknappheit und einen Engpass im Mineralwasser vorzugehen. Auch Aldi Nord hat, laut Medienberichten, schon 2022 zwei Standorte eines Wasserherstellers übernommen. Somit gehören die Produktionsstätten der Altmühltaler Mineralbrunnen Gruppe in Treuchtlingen, Bayern und in Breuna, Hessen nun zu Aldi.

Außerdem sei sogar eine Vergrößerung der Produktion geplant, wie es in Berichten hieß. Neben Mineralwasser will Aldi an den beiden Standorten auch andere Getränke herstellen.