Ab Juni 2026: Diesen neuen Maßnahmen kommen in Deutschland

Auf einem hellblauen Hintergrund ist ein weißer Kalender mit schwarzen Ziffern befestigt. Es ist der Monat Juni 2026 zu sehen. In der obersten Reihe stehen die Wochentage.
Symbolbild © istockphoto/atakan

Der erste Sommermonat des Jahres steht in den Startlöchern. Nicht nur das Wetter ändert sich: Ab Juni 2026 müssen sich Verbraucher und Beschäftigte auf verschiedene gesetzliche Neuerungen einstellen. Ein Überblick.

Vor allem Änderungen, die in teuren Zeiten einen finanziellen Unterschied im Geldbeutel machen, dürften das Interesse vieler wecken. Schon in wenigen Tagen gibt es folgende Neuerungen.

Monatswechsel mit verschiedenen Neuerungen

Ob beim Einkaufen, an der Tankstelle oder im Job ‒ auf Neuerungen müssen sich Verbraucher und Beschäftigte in Deutschland regelmäßig einstellen. Dabei hoffen viele auf Entlastung, da die Preise in verschiedenen Bereichen des Lebens deutlich höher als in den vergangenen Jahren ausfallen. Tatsächlich bringt der Monat Juni einige Änderungen, auf die man sich jetzt einstellen sollte.

Ende Juni läuft unter anderem die temporäre Senkung der Energiesteuer aus, die die Regierung wegen der stark gestiegenen Kraftstoffpreise eingeführt hatte. Für Kunden brachte diese theoretisch eine Ersparnis von etwa 17 Cent pro Liter ein. In der Praxis beeinflussen jedoch weitere Faktoren den endgültigen Preis. Deshalb dürfte sich bald zeigen, ob insbesondere Pendler wieder stärker belastet werden. Doch es gibt auch gute Nachrichten für Verbraucher ‒ etwa beim Shoppen im Netz.

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Was sich ab Juni 2026 nun ändert

Ab dem 19. Juni 2026 wird es für Betreiber von Onlineshops ernst: Um Käufern mehr Transparenz zu bieten, werden Unternehmen zur Einrichtung einer digitalen, gut sichtbaren Widerrufsoption verpflichtet. Das können Webshops etwa in Form eines Buttons auf ihrer Seite umsetzen. Für Verträge, die Verbraucher online abschließen, genießen diese grundsätzlich ein zweiwöchiges Widerrufsrecht. Eine weitere Veränderung ergibt sich im ersten Sommermonat des Jahres für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Das Entgelttransparenzgesetz der EU soll Lohndiskriminierung vorbeugen und die Bezahlung einer Position transparenter gestalten.

Demnach müssten Unternehmen in Deutschland etwa ihre Gehaltsspannen für Bewerber zugänglicher machen. Obwohl die Umsetzung in nationales Recht bis zum 7. Juni erfolgen soll, stehen Details bislang noch aus. Außerdem werden Kunden im Supermarkt eine Neuerung bemerken, wenn sie genau hinschauen ‒ insbesondere Liebhaber von Honig. In Zukunft muss klar erkennbar sein, woher das „süße Gold“ stammt. Spätestens ab dem 14. Juni soll auf dem jeweiligen Glas das Herkunftsland stehen.

(Quellen: Verbraucherzentrale, Energiewirtschaftsgesetz)