
Ab September erhöht Coca-Cola die Preise. Dies betrifft jedoch nicht nur die Supermärkte und Discounter. Auch in den Restaurants könnten die beliebten Getränke bald deutlich teurer werden.
Die Anpassungen beim bekannten Getränkeriesen treffen die Kunden in einer ohnehin angespannten Zeit. Vor allem beim wöchentlichen Einkauf im Handel dürften die neuen Tarife schnell für spürbaren Frust an der Kasse sorgen.
„Im einstelligen Prozentbereich“: Deshalb erhöht Coa-Cola die Preise
Der deutsche Coca-Cola-Abfüller Coca-Cola Europacific Partners (kurz: CCEP) hat die Abgabepreise zum 1. September 2026 erhöht, um gestiegene Kosten für Logistik, Produktion und Löhne abzufangen und in die Markenentwicklung zu investieren. Laut offiziellen Angaben des Unternehmens bewegt sich die Anpassung über das gesamte Sortiment im einstelligen Prozentbereich.
Der Konzern investiert kontinuierlich Geld in die Modernisierung des eigenen Produktions- und Logistiknetzwerks in Deutschland. Um am deutschen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben und Personal zu sichern, fließen Teile der Mehreinnahmen in höhere Löhne für die rund 6.100 Mitarbeiter an den bundesweit 23 Standorten. Berichten zufolge blieb das Geschäft im Vorjahr leicht hinter den Erwartungen zurück. Die Preisanpassung soll das Umsatzwachstum stärken, während gleichzeitig kontinuierlich in das Marketing der Kernmarken investiert wird.
Konsequenzen für die Kunden: Damit müssen jetzt alle rechnen
Ob die Preise im Regal tatsächlich steigen, entscheidet am Ende der Händler selbst. Da Supermärkte die höheren Einkaufskosten in der Regel an die Verbraucher weitergeben, müssen diese bei den Normalpreisen für Flaschen, Dosen und Kisten mit leichten Aufschlägen rechnen. Auch in Restaurants, Cafés und Kneipen dürften die Softdrink-Preise dadurch punktuell angehoben werden. Um die Kunden trotz der Teuerung nicht zu verlieren, setzen große Lebensmittelhändler verstärkt auf temporäre Sonderangebote.
Hinter den Kulissen führt die Ankündigung von Herstellern oft zu harten Verhandlungen mit den Supermarktketten. Sollten sich einzelne Händler weigern, die höheren Preise von Coca-Cola zu akzeptieren, kann dies im schlimmsten Fall zu Bestellstopps oder Auslistungen führen. Für Kunden bedeutet das phasenweise, dass bestimmte Packungsgrößen oder Marken wie Fanta, Sprite, Mezzo Mix oder Fuze Tea in einzelnen Supermärkten vorübergehend nicht verfügbar sind.
(Quellen: CCEP)














