
Kakao gehört im Winter für viele Bürger dazu. Das heiße Getränk hilft, sich bei kalten Temperaturen aufzuwärmen und ist auch auf Weihnachtsmärkten beliebt. Für die Zubereitung zuhause sollten Bürger aber aufpassen: Ein beliebter Kult-Kakao lohnt den Kauf nicht.
Schokolade gehört gerade in der Weihnachtszeit einfach dazu. Beim Kauf sollten Bürger jedoch aufpassen. Ein beliebter Kult-Kakao erhält eine schlechte Bewertung.
Kultstatus: Diese Getränke gehören zur Weihnachtszeit dazu
Ob Glühwein, Kakao oder Eierpunsch: Die Weihnachtsmarktsaison ist in vollem Gange und lockt mit diversen Traditionsgetränken. In Baden-Württemberg variieren die Preise für Glühwein je nach Standort. In Städten wie Konstanz, Ravensburg und Ulm werden die Glühweinpreise in diesem Jahr leicht angehoben – Bürger müssen oft 50 Cent mehr zahlen. Hingegen bleiben die Preise in Städten wie Stuttgart, Freiburg, Heidelberg und Mannheim stabil und bewegen sich weiterhin im Rahmen des Vorjahres.
Auf dem großen Weihnachtsmarkt in Stuttgart liegen die Preise bei 3,80 bis 5 Euro, ohne Veränderungen gegenüber 2024. Insgesamt sind in Deutschland die Preise für Glühwein auf Weihnachtsmärkten gestiegen und liegen im Durchschnitt bei 4,54 Euro pro Tasse. Das ist ein Anstieg von 15 Prozent gegenüber 2023. Regionale Unterschiede sind groß: In Süddeutschland zahlt man im Schnitt am meisten, während Ostdeutschland günstiger ist. Auf bestimmten Märkten variieren die Preise erheblich – von günstigen 3 Euro in einigen Städten bis hin zu Spitzenpreisen von 7,50 Euro in Berlin.
Enttäuschende Bewertung: Dieser beliebte Kult-Kakao lohnt nicht
Doch es muss nicht immer Glühwein sein. Punsch, ob mit oder ohne Alkohol, ist eine fruchtige Alternative, die mit Zutaten wie Saft, Tee und Gewürzen zubereitet wird. Trendig, aber umstritten ist dagegen der Hot Aperol. Für Liebhaber kräftigerer Getränke gibt es Glühbier oder Jagertee, die mit Alkohol und Aromen wärmen. Auch bei gebrannten Mandeln machen Fälle von Abzocke die Runde.
Und das trifft auch auf Kakao zu. ÖKO-TEST hat 16 Kakaopulver für Kinder untersucht und festgestellt, dass alle Produkte einen zu hohen Zuckeranteil haben, wobei Nesquik mit der schlechtesten Bewertung auffiel. Neben dem hohen Zuckeranteil wurden auch problematische Inhaltsstoffe wie Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH) und Cadmium gefunden, die aus gesundheitlicher Sicht bedenklich sind. Bio-Produkte schnitten etwas besser ab, waren allerdings ebenfalls nicht frei von Schadstoffen oder Problemen bei der Rückverfolgbarkeit der Lieferkette. Besonders kritisiert wurde die Werbung, die Kakaogetränke als gesund darstellt, obwohl dies vor allem auf den Milchanteil zurückzuführen ist. Nachhaltigkeit und Transparenz lassen sowohl im konventionellen als auch im ökologischen Anbau weiterhin stark zu wünschen übrig.














