Abkassiert: Weihnachtsmarktbesuch kostet Familie 300 Euro

Auf einem Weihnachtsmarkt in einer deutschen Innenstadt herrscht ein großer Besucheransturm. Viele Menschen drängen sich aneinander und kommen kaum vor und zurück. Im Hintergrund stehen einige beleuchtete Stände.
Symbolbild © imago/Gottfried Czepluch

Die Familie fiel aus allen Wolken, als sie beim Weihnachtsmarktbesuch 300 Euro loswurde. Dies ist jedoch ein Problem, das wohl viele Familien hierzulande haben, wie sich in den sozialen Medien deutlich zeigt.

Stolze 300 Euro wurde eine Familie bei ihrem Weihnachtsmarktbesuch los. Dabei währte dieser gar nicht so lange. In den sozialen Medien fallen die Kommentare wie gewohnt sehr unterschiedlich aus.

Beispiel bestätigt trauriges Bild: Familien können sich Weihnachtsmarkt nicht mehr leisten

In den sozialen Medien häufen sich seit der Eröffnung der Weihnachtsmärkte in diesem Jahr wieder die Erlebnisberichte. Neben der Empfehlung für gute Stimmung, ein diverses Programm mit Highlights und weiteren Vorzügen sind auch immer wieder die Preise ein großes Thema. Während es in so mancher Region Weihnachtsmärkte gibt, auf denen man sich einen Besuch leisten kann, ohne gleich die komplette Haushaltskasse zu plündern, sind die Preise auf anderen Märkten so hoch, dass eine Familie mit zwei oder mehr Kindern schon vorher durchrechnen muss, was die finanzielle Situation zulässt und was man lieber nicht mitnimmt.

Weihnachtsmarktbesuch kostet Familie kleines Vermögen: „300 Euro in nur drei Stunden“

Ein Nutzer berichtet in den sozialen Medien nun von seiner eigenen Weihnachtsmarkterfahrung auf einem Düsseldorfer Markt mit seiner Frau und seiner 11-jährigen Tochter. In nur drei Stunden ist er 300 Euro losgeworden, schreibt er und erklärt seinen Schockzustand über diese horrende Summe. Er erklärt dabei genau, wofür das Geld so ausgegeben wurde. Neben drei Portionen Currywurst mit Pommes für jeweils zehn Euro, acht Glühwein für jeweils fünf Euro und Süßigkeiten standen auch Karussellfahrten sowie andere Kleinigkeiten auf dem Programm. Mit 300 Euro habe er dabei jedoch nicht gerechnet.

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Während einige Kommentare dem Mann zustimmen, verteidigen andere die gestiegenen Preise. So müssten laut eigener Erfahrung die Standbetreiber für einen Stand Tausende Euro Standgebühren zahlen. Je nach Betriebsart können diese schon einmal zwischen 10.000 und 25.000 Euro betragen. Allein deshalb schon müssten die Preise entsprechend höher angesetzt werden. Andere wiederum sehen die Mitschuld bei den Besuchern selbst. Solange es Menschen gibt, die diese Preise zahlen, wird dies nicht aufhören, so ein Kommentar. Allgemein herrscht jedoch die Meinung, dass man wieder an einen Punkt kommen müsse, an dem ein normal arbeitender Mensch sich solche Dinge leisten könne.

(Quellen: Eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)