„Albtraum“: Unscheinbare Pflanze sofort aus dem Garten reißen

Auf dem Bild ist ein Eimer zu sehen, der mit Pflanzenresten gefüllt ist. Daneben liegt ein Gartengerät, und im Hintergrund ist ein Gartenbereich zu erkennen.
Symbolbild © istockphoto/brebca

Für viele Deutsche ist Gartenarbeit weit mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung. Gartenarbeit kann allerdings auch mit Problemen verbunden sein. Eine Pflanze bringt einige Probleme mit sich – diese sollte man sofort aus dem Garten reißen.

Laut Umfragen betrachten rund zwei Drittel der Bundesbürger ihren Garten als einen zentralen Rückzugsort. Die Arbeit im Grünen wird oft als Möglichkeit gesehen, Abstand vom hektischen Alltag zu gewinnen. Der eigene Garten kann allerdings auch zu einem Problem werden.

Gartenarbeit: Ein beliebtes Hobby der Deutschen

Ein gepflegter Garten erfordert viel Zeit, Planung und Arbeit. Regelmäßiges Gießen, Unkrautjäten, Beschneiden von Sträuchern und Rasenpflege können schnell mehrere Stunden pro Woche beanspruchen. Dennoch finden viele Gartenbesitzer in dieser Arbeit Ruhe und Ausgleich. Für einige ist Gartenarbeit sogar eine Form von Stressbewältigung, weil sie konkrete, sichtbare Ergebnisse liefert. Gleichzeitig erfordert die Pflege Fachwissen: Pflanzen haben unterschiedliche Bedürfnisse, außerdem müssen Schädlinge und Krankheiten rechtzeitig erkannt werden.

Wetterbedingungen wie starke Hitze, Trockenheit oder anhaltender Regen können Pflanzen stark belasten und die Arbeit erschweren. Schädlinge, Pilzbefall oder Krankheiten im Gemüse- und Blumenbeet sind häufige Herausforderungen, die viele Menschen auf eigene Faust bewältigen müssen. Auch Bodenqualität und Standortbedingungen spielen eine wichtige Rolle. Für Hobbygärtner kann es zudem frustrierend sein, wenn viel Arbeit keinen sichtbaren Erfolg bringt. Zeitdruck und körperliche Anstrengung erhöhen die Belastung zusätzlich.

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Aus dem Garten reißen – Pflanze wird zum Problem

Was zunächst wie gewöhnliches Gras wirkt, kann für Gartenbesitzer schnell zum Problem werden: Erdmandelgras breitet sich unbemerkt aus und stellt eine echte Herausforderung dar. In vielen deutschen Gärten und auf Feldern sorgt diese Pflanze inzwischen für Ärger. Obwohl das Gewächs auf den ersten Blick unscheinbar wirkt und teilweise sogar als Nutzpflanze bekannt ist, zeigt es sich schnell als äußerst widerstandsfähig und schwer kontrollierbar.

Besonders problematisch sind die unterirdischen Knöllchen, die das Erdmandelgras produziert. Sie ermöglichen eine rasche und kaum aufzuhaltende Vermehrung, sodass sich die Pflanze unbemerkt über größere Flächen ausbreitet. Um die Pflanze unter Kontrolle zu bringen, helfen gründliches Ausgraben der Wurzeln, regelmäßiges Mähen und das Abdecken des Bodens mit Mulch oder Folie.

(Quellen: eigene Recherche der ka-insider-Redakteure, NABU)