Aldi-Rückrufliste: Diese Produkte sollten zurückgegeben werden

Teil einer Verkaufsfläche des Discounters Aldi. In der Süßigkeitenabteilung stehen verschiedene Weihnachtsprodukte bereit, darunter Lebkuchen, Marzipan, Schokolade und Kekse. Im Hintergrund läuft ein Kunde durch den Gang.
Symbolbild © imago/BREUEL-BILD

Gleich mehrere Produkte von Aldi sollten auf jeden Fall zurückgegeben werden. Verbraucher sollten diese Artikel sorgfältig prüfen und in der nächsten Filiale abgeben. Das Geld gibt es auch ohne Kassenbon zurück.

Betroffene Kunden sollten jetzt schnell handeln, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Die jüngsten Meldungen zeigen eindringlich, wie rasant die Zahl der Warnungen derzeit ansteigt.

Rückrufe häufen sich im Juni: „So viele wie noch nie“

In diesem Monat häufen sich die Rückrufe für bestimmte Produkte bei Aldi, die unbedingt zurückgegeben werden sollten. Verbraucher kennen dabei das Prozedere schon, unabhängig davon, in welchem Laden sie die betroffenen Artikel erworben haben. Zunächst einmal sollte man genau das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Chargen überprüfen. Treffen diese Daten auf die Rückrufe zu, sollte man die Produkte auf keinen Fall trotzdem verzehren, sondern lieber wieder zurückbringen. Die meisten Geschäfte erstatten den vollen Kaufpreis auch, ohne dass man einen Kassenbon mitbringen muss. Zwar handelt es sich bei einem solchen Rückruf um eine Vorsichtsmaßnahme, diese sollte jedoch unbedingt beherzigt werden. Sonst können Schäden für die Gesundheit drohen.

Diese Aldi-Produkte sollten zurückgegeben werden: Das müssen Verbraucher nun beachten

Auf die Rückrufliste von Aldi haben es im Juni gleich drei Produkte geschafft. Beginnen wir mit dem neuesten, bei dem es sich um das vegane Cordon bleu von Rügenwalder handelt. Der Grund des Rückrufs: Der Hersteller hat in einigen Verpackungen durchsichtige Plastikteilchen gefunden, die sich ebenfalls in der ganzen Produktionsreihe befinden können. Der Rückruf dient als reine Vorsichtsmaßnahme, sollte jedoch unbedingt beherzigt werden, so Experten. Am 9. Juni meldeten sowohl Aldi Nord als auch Aldi Süd, dass es bei den schwarzen Outdoor-Schuhen der Marke Adventuridge ein Problem mit dem PFAS-Anteil gebe. Die Schuhe enthalten, so der Lieferant, die Wünsche Fashion GmbH & Co. KG, einen Anteil, der die gesetzlichen Vorgaben überschreite. Die Schuhe gab es bereits am 10. November letzten Jahres bei Aldi Nord und beim Aldi Süd bis zum 20. März dieses Jahres.

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Bei dem letzten Produkt handelt es sich um den gerebelten Basilikum von LE GUSTO. Dies betrifft die Losnummer B15 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum März/2028. In dem Gewürz hat der Hersteller Salmonellen nachweisen können. Diese können bei Verzehr zu schweren Durchfällen, Fieber und Magen-Darm-Infekten führen. Man sollte die betroffenen Produkte auf keinen Fall konsumieren.

(Quellen: Aldi Nord, Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)