
Aldi Süd baut seine digitalen Kundenkonten um. Für einen Teil der Nutzer bedeutet das: Sie müssen selbst aktiv werden, damit ihr bisheriger Zugang auch nach der technischen Umstellung funktioniert.
Aldi Süd stellt sein digitales Kundenkonto um. Für einige Nutzer heißt das: Sie müssen jetzt handeln, damit ihr Zugang erhalten bleibt.
Kunden müssen auf die Veränderungen bei Aldi reagieren
Hinter der Änderung steckt eine neue technische Lösung für das Aldi-Süd-Kundenkonto. Der Discounter verfolgt damit ein größeres Ziel: Unterschiedliche Kundenkonten sollen langfristig unter einem zentralen Aldi-Süd-Konto zusammengeführt werden. Dazu gehören beispielsweise Zugänge für Aldi Foto und Aldi Reisen. Aldi bezeichnet das als „Single-Sign-On“. Kunden sollen damit perspektivisch verschiedene digitale Angebote über einen gemeinsamen Zugang nutzen können. Für die Umstellung verschickt das Unternehmen derzeit entsprechende Informationen an betroffene Nutzer.
Wer sich bislang klassisch mit seiner E-Mail-Adresse und einem Passwort angemeldet hat, muss ein neues Passwort festlegen. Aldi stellt dafür eine eigene Anleitung bereit. Kunden öffnen den Link aus der zugesandten E-Mail, geben die dort verwendete E-Mail-Adresse ein und setzen anschließend ihr Kennwort zurück. Das alte Passwort lässt sich nach der Migration nicht einfach weiterverwenden. Anders läuft es für Nutzer, die bisher einen Zugang über Apple, Google oder Facebook verwendet haben. Sie müssen sich erneut über den jeweiligen Anbieter anmelden und ihre E-Mail-Adresse bestätigen. Wer bereits ein separates Aldi-Süd-Kundenkonto besitzt, für den besteht dagegen nach Angaben des Unternehmens kein entsprechender Handlungsbedarf.
Es geht um die persönlichen Daten bei Aldi
Die Zusammenführung betrifft auch den Umgang mit persönlichen Daten. Aldi möchte die Kundenkonten langfristig unter dem Aldi-Süd-Konto bündeln. Abhängig vom verwendeten Dienst verarbeitet das Unternehmen beispielsweise Konto-, Nutzungs- und Servicedaten. Bei einer Anmeldung über Google oder Facebook kann man außerdem Angaben wie Name, E-Mail-Adresse und eine eindeutige Kennung an Aldi übermitteln. Bei Google kann zusätzlich die URL des Profilbilds übertragen werden. Kunden können ihr Konto in der Regel jederzeit wieder löschen.
Betroffene sollten die Nachricht von Aldi deshalb nicht einfach ignorieren. Gleichzeitig empfiehlt es sich, bei E-Mails zur Passwortänderung genau auf den Absender und das tatsächliche Ziel eines Links zu achten. Wer unsicher ist, kann die Umstellung direkt über die offiziellen Aldi-Seiten beziehungsweise das Kundenkonto durchführen. Damit lässt sich verhindern, dass eine echte Aufforderung zur Kontoumstellung mit einer möglichen Phishing-Mail verwechselt wird.
(Quellen: Aldi Süd)














