Jetzt sind beliebte Gewürze mit Salmonellen verseucht. Auch bei Aldi kann man diese finden. Die Experten raten zur Vorsicht und sprechen an die Bevölkerung in Deutschland eine eindeutige Warnung aus.
Kunden von Aldi und Lidl müssen derzeit besonders aufmerksam sein. Mehrere beliebte Gewürze werden aktuell wegen Salmonellen zurückgerufen. Die Experten raten zur Vorsicht.
Besondere Vorsicht ist jetzt geboten
Dass beliebte Gewürze aktuell mit Salmonellen verseucht sind, dürfte viele Menschen treffen. Denn es handelt sich um Gewürze, die fast jeder in der einen oder anderen Form in seinem Küchenregal stehen hat. Die Experten raten jedoch ganz klar dazu, diese Produkte nicht mehr zu verzehren. Konkret handelt es sich um das Produkt Le Gusto Basilikum gerebelt in der 15-Gramm-Packung von Aldi Nord. Betroffen ist hier die Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 03/2028 sowie der Losnummer B15. Zudem ruft auch Lidl ein beliebtes Gewürz mit dem Namen Kania Rosmarin geschnitten in der 25-Gramm-Packung zurück. Hier betrifft der Rückruf das Mindesthaltbarkeitsdatum 05/2028 mit der Losnummer A03. Hintergrund sind nachgewiesene Salmonellen in beiden Produkten.
Salmonellen sind besonders für kleine Kinder, ältere Menschen oder Personen mit geschwächtem Immunsystem gefährlich. Aber auch bei gesunden Menschen können sie schwere Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Typische Symptome sind Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Fieber. Laut Experten treten die Beschwerden meist innerhalb von 48 Stunden nach dem Verzehr auf. Die betroffenen beliebten Gewürze sollte man – so die Experten – nicht mehr konsumieren. Stattdessen kann man die Produkte auch ohne Kassenbon in den jeweiligen Filialen zurückgeben und erhält den Kaufpreis erstattet. Lidl teilte zudem mit, dass mehrere Bundesländer von dem Rückruf betroffen sind. Dazu zählen unter anderem Nordrhein-Westfalen, Bayern und Niedersachsen.
Experten raten: „Besser nicht mehr essen!“
Besonders brisant: Gewürze und insbesondere beliebte Gewürze wie Rosmarin und Co. gelten für viele Verbraucher nicht als riskante Lebensmittel. Doch in der Realität kommt es immer wieder zu Rückrufen in diesem Bereich. Der Grund: Kräuter und Gewürze stammen häufig aus warmen Anbaugebieten und können während der Ernte, Trocknung oder beim Transport mit Keimen belastet werden. Selbst trockene Produkte sind deshalb nicht automatisch frei von Krankheitserregern.
Nach Angaben der Experten gehören Salmonellen zu den häufigsten Ursachen für lebensmittelbedingte Erkrankungen in der Bundesrepublik. Besonders problematisch ist, dass bereits geringe Mengen der Bakterien ausreichen, um Beschwerden auszulösen. Deshalb gilt in der Europäischen Union bei Salmonellen in Lebensmitteln eine strenge Nulltoleranz. Wird ein positiver Befund entdeckt, reagieren Hersteller und auch Behörden sofort mit einem Rückruf.
(Quellen: TSI Consumer Goods GmbH, Ruhr Nachrichten, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














