Auch bei Edeka: Beliebter deutscher Saft-Hersteller vor Insolvenz

Verschiedene Säfte in einem Supermarktregal. Das Regal im Supermarkt ist gefüllt mit verschiedenen Markengetränken für die Kunden, die dort einkaufen. Es handelt sich um PET-Flaschen und Einwegflaschen aus Plastik. In diesem Regal stehen auch Pfandflaschen.
Symbolbild © imago/localpic

Schon seit letztem Jahr deuteten sich massive Probleme an. Nun soll ein beliebter deutscher Saft-Hersteller vor der Insolvenz stehen. Die Kunden fürchten um ihr Lieblingsgetränk, denn die Säfte gibt es unter anderem bei Edeka und Kaufland.

Die Nachricht über die finanzielle Schieflage des Traditionsunternehmens kommt für viele überraschend, da die Produkte in zahlreichen Haushalten fest zum Alltag gehören. Ein Blick auf die Hintergründe verdeutlicht, wie es zu dieser kritischen Entwicklung kommen konnte.

Seit letztem Jahr schien es Probleme zu geben: Lief nicht alles wie geplant

Seit fast 100 Jahren produziert der deutsche Saft-Hersteller die beliebten Getränke. Das Unternehmen befindet sich in vierter Generation in Familienbesitz und steht seitdem für Qualität und guten Geschmack. Immer wieder kam es in letzter Zeit jedoch zu Finanzierungsrunden. Investoren gaben eine Menge Geld, das in die Produktion fließen und sicherstellen sollte, dass die Kunden die Säfte in den Supermärkten weiterhin kaufen konnten. Doch seit letztem Jahr gab es weitere Probleme mit Anlegern, die ihr Geld haben wollten. Dies zahlte der Saft-Hersteller jedoch bis heute nicht aus, sondern berief sich auf den Solvenzvorbehalt.

Lesen Sie auch
Achtung: Dieser Gießfehler lockt gefährliche Zecken in den Garten

Deutscher Saft-Hersteller vor Insolvenz: Bürger zunehmend verunsichert

Glaubt man verschiedenen Medienberichten, soll der beliebte deutsche Saft-Hersteller „beckers bester“ ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung vorbereiten. Demnach bereitet die Geschäftsführung ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung vor. In einem solchen Fall bleibt die Unternehmensleitung in der Regel im Amt und wird für das Verfahren durch entsprechende Experten unterstützt, um die Handlungsfähigkeit des Betriebes vollumfänglich zu erhalten.

Wie es weitergehen soll, dazu hat sich „beckers bester“ bislang nicht geäußert. Edeka und Kaufland sowie Getränkemärkte, die die Säfte in ihrem Sortiment führen, dürften die Lage des Unternehmens jedoch konsequent mitverfolgen. Und auch die Kunden werden sich nun fragen, wie lange sie die Säfte noch kaufen können und ob sie nicht doch in kurzer Zeit vor leeren Regalen stehen werden.

(Quellen: DER WESTEN, Lebensmittel Zeitung, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)