Aus: Drogeriekette muss im Januar weitere Filialen dichtmachen

In einer hochmodernen, freundlich und hell eingerichteten Parfümerie sieht man verschiedene bekannte Marken oben an den Wänden geschrieben. Die Tafeln sind beleuchtet und lenken die Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Produkte. Neben Parfums gibt es hier auch verschiedene Artikel rund um Beauty und Pflege.
Symbolbild © imago/imagebroker

Auch diese große Drogeriekette muss sich stetig an den Markt anpassen. Im Januar muss sie nun weitere Filialen schließen. Es handelt sich um eine bei den Deutschen bekannte Marke.

Unantastbar sind Discounter und Drogerieketten nicht – das hat unter anderem die Geschichte von Schlecker gezeigt. Nun muss eine weitere bekannte Drogeriekette im Januar zwei Filialen schließen. Für die Kunden ist das ein harter Schlag.

Harter Schlag: Drogeriekette muss weitere Filialen schließen

Es handelt sich um eine Drogeriekette, die vor allem in einer großen deutschen Metropole bereits viele Filialen hat und weiter expandieren möchte. Budni ist schon von Weitem am blauen Schriftzug und dem typischen Logo zu erkennen. Viele gehen gern und oft dort einkaufen. Dennoch muss die Drogeriekette in diesem Januar weitere Filialen schließen.

Die Zeiten sind auch für etablierte Unternehmen nicht leicht – sie müssen planen und vorausschauend agieren. Es geht darum, sich für die Zukunft besser aufzustellen und nicht wirtschaftlich unterzugehen. Gerade in Deutschland kämpfen viele Unternehmen derzeit um ihre wirtschaftliche Existenz und die Zahl der Insolvenzen nimmt immer weiter zu. Wer nicht richtig und vorausschauend plant, dem droht im schlimmsten Fall das Aus.

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Zwei Läden verschwinden für immer – Lösung für die Mitarbeiter

Im Januar schließen zwei weitere Standorte von Budni. Dabei verfolgt das Unternehmen in den kommenden Monaten eine festgelegte Strategie. Die betroffenen Standorte befinden sich im Mundsburg Center und in der Rahlstedter Bahnhofstraße in Hamburg. Finanzielle Gründe sollen jedoch nicht hinter der Schließung stecken. Bei einem Standort läuft der Mietvertrag aus, beim anderen ist eine Renovierung notwendig.

Die Belegschaft müsse sich laut Geschäftsführung außerdem keine Sorgen um ihre Weiterbeschäftigung machen, da sie Arbeitsplätze in anderen Läden angeboten bekäme. Somit betreibt die Hamburger Drogeriekette nach wie vor 187 Filialen. Budni gehört zur Edeka-Gruppe und der Fokus des Unternehmens liegt vor allem auf Hamburg und Umgebung. Das große Ziel, weitere Filialen in Deutschland zu eröffnen, geht langsam, aber stetig voran. Für 2026 stehen zwar keine Neueröffnungen auf dem Plan, jedoch sollen für 2027 bereits neue Mietverträge existieren.

(Quellen: Budni, dpa)