Behörde warnt: Diese Toast-Stufe soll nicht verwendet werden

Auf der Arbeitsfläche in einer Küche steht ein schwarzer, moderner Toaster, in dem gerade zwei Scheiben Toastbroat goldbraun getostet wurden. Im Hintergrund sieht man verschwommen einen Gasherd und dahinter den Wasserhahn mit der Spüle. Die Küche ist weiß gefliest. An einem Haken hängt ein Holzbrett.
Symbolbild © istockphoto/Nic Staveley

Toastliebhaber aufgepasst! Behörden und Experten warnen davor, dass eine bestimmte Toast-Stufe am Toaster nicht verwendet werden soll. Wer dies trotzdem tut, riskiert schwerwiegende Folgen für sich und seine Liebsten.

Labor-Untersuchungen haben gezeigt, dass manche Toast-Stufen besser gemieden werden sollten. Was in vielen Haushalten gängige Praxis ist, kann sich als folgenschwere Entscheidung erweisen.

Ideal für Brot: Immer mehr Haushalte nutzen Tricks zum Sparen

Bekanntlich gilt, dass es zu einem Thema immer verschiedene Meinungen gibt. Die einen mögen ihr Brot von Anfang an am liebsten getoastet, die anderen essen es frisch lieber ungetoastet. Wer sein Brot frisch aus der Bäckerei oder dem Supermarkt gekauft hat, isst es am liebsten frisch. Denn noch ist es weich und saftig. Je länger das Toastbrot und auch andere Brotsorten in der Küche liegen, desto mehr trocknen sie aus. Die wenigsten mögen das Brot alt und trocken.

Damit dies jedoch noch verwendet werden kann und nicht im Müll landet, toasten nach einigen Tagen immer mehr Haushalte ihr Brot. Der Röstvorgang gibt dem Toast neue Frische und ein appetitliches Aussehen. So mancher Verbraucher mag das Knuspern beim Abbeißen und Kauen. Doch Behörden warnen nun davor, eine bestimmte Toast-Stufe lieber nicht zu verwenden.

Diese Toast-Stufe nicht nutzen: „Kann schwerwiegende Folgen haben“

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Ein Toaster hat mehrere Röststufen zur Auswahl. Bei den meisten Geräten erreicht man die höchste Stufe mit der Sechs oder Sieben. Und auch hier scheiden sich im Geschmack oft die Geister. Denn einige Menschen mögen ihr Toastbrot am liebsten dunkelbraun. Andere vergessen die Zeit, und das Brot ist schneller angebrannt, als man gucken kann. Wer es eilig hat, stellt den Toaster gerne einmal auf die höchste Stufe.

Und genau davor warnen die Experten die Verbraucher schon seit einiger Zeit. Denn je höher die Temperatur, desto schädlicher werden die Backwaren. Aufgrund des industriellen Herstellungsprozesses, in dem die Unternehmen Stärke verwenden, bilden diese Lebensmittel bei höherer Hitze den Schadstoff Acrylamid. Im Rahmen von Tierexperimenten hat sich gezeigt, dass dieser Stoff nicht nur krebserregend ist, sondern auch das Erbgut schädigt. Je dunkler der Toast, desto höher die Belastung mit Acrylamid. Man sollte es ebenfalls vermeiden, das Brot zweimal zu toasten. Je häufiger man dies dem Toaster aussetzt, desto höher belastet man das Lebensmittel mit Acrylamid. Deshalb gilt: Lieber auf niedrigerer Stufe toasten und so, dass der Toast eine goldgelbe Farbe hat.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, EFSA, Verbraucherzentrale, Stiftung Warentest, LAVES)