Beißen zu: Fliegende Zecken belagern Gärten – „Sind im Anflug“

Ein schön angelegter Garten. Neben dem Weg auf dem Rasen finden sich einige Beete, die mit Steinen abgegrenzt sind. Gegen eine Plage soll ein bestimmter Haushaltsgegenstand helfen.
Symbolbild © istockphoto/ scaliger

Wer in der warmen Jahreszeit im Garten sitzen will, sollte besser aufpassen. Denn nun sind fliegende Zecken im Anflug und die sind gar nicht so ungefährlich. Einige beißen sogar zu.

Mit dem Sommer ist auch endlich wieder die Outdoor-Zeit angebrochen. Aber nicht nur das Unwetter und der viele Regen in den vergangenen Tagen macht dem gemütlichen Grillen im Garten einen Strich durch die Rechnung. Jetzt kommen auch noch fliegende Zecken, welche offenbar sogar beißen können.

Nicht nur Mücken sind echte Plagegeister

Die Mückenzeit ist definitiv wieder angebrochen. Die Temperaturen sind inzwischen warm genug, sodass die ärgerlichen kleinen Insekten wieder durch die Luft schwirren. Aber nicht nur das, auch fliegende Zecken belagern jetzt die Gärten in Deutschland und sorgen für noch mehr Ärger an den schönen warmen Tagen.

Die Rede ist von den sogenannten Hirschlausfliegen. Diese werden auch fliegende Zecken genannt und sind oft in Schwärmen unterwegs, um ihre Opfer zu attackieren. Besonders häufig findet man sie dabei an den Rändern von Wäldern, aber auch in den heimischen Gärten machen sich die Plagegeister inzwischen breit.

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Wenn fliegende Zecken einen Menschen beißen, dann ist das allerdings überwiegend harmlos. Ein kurzer Schmerz und eine kleine Bissstelle sind meist die größten Übel. Bei Allergikern hingegen kann es durchaus zu gefährlichen Reaktionen kommen. Sollte die gebissene Stelle anschwellen oder sich ein schmerzhafter Ausschlag bilden, sollte man besser einen Arzt aufsuchen.

Für Haustiere ist das Insekt gefährlich

Gefährlich kann die fliegende Zecke zudem für Haustiere wie den Hund werden. Wird dieser von der Hirschlausfliege erwischt, tut das ganz schön weh und juckt. Dabei sucht sich die fliegende Zecke oftmals jene Stellen aus, die wenig behaart sind. Das betrifft vorwiegend den Bauch oder aber den Afterbereich der Hunde. Sollte das Tier von diesen unangenehmen Zeitgenossen befallen sein, so raten Experten dazu, einen Tierarzt aufzusuchen, der dem geliebten Vierbeiner helfen kann.