
Eine Änderung sorgt nun dafür, dass Cola und andere Limos bald teurer werden. Bereits zuvor hatten immer mehr Befürworter diese Maßnahme ins Gespräch gebracht. Nun ist sie beschlossene Sache.
Was in anderen Ländern dieser Welt bereits funktioniert, soll nun auch bald in Deutschland Realität werden. Die Regierung hat die Einführung der Zuckersteuer beschlossen, sodass Cola und andere Limos bald teurer werden.
Sparmaßnahmen sollen Kassen entlasten: Weitere Pläne sickern durch
Bundeskanzler Merz versprach, ein großes Problem in Deutschland lösen zu wollen. Entweder müssen die Beiträge für die Versicherten drastisch steigen oder die Kassen müssen die Leistungen kürzen. An letzterer Lösung wird gerade kräftig gebastelt. Denn die Krankenkassen sehen sich nicht in der Lage, mit den eingenommenen Beiträgen die steigenden Krankheitskosten der deutschen Bevölkerung stemmen zu können. Deshalb sind die Experten-Vorschläge eindeutig: Leistungen kürzen, die Menschen mehr zur Kasse bitten sowie zusätzliche Einnahmequellen in Form von Steuern zu schaffen. Die Reaktion der Bevölkerung fällt entsprechend aus, denn bestimmte Vorsorge-Untersuchungen sollen ebenfalls entfallen. Alles zu Lasten der Bürger.
Cola und andere Limos werden teurer: Pläne der Bundesregierung
Am 29. April soll nun ein Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht werden, der auch eine Zuckersteuer beinhaltet. Demnach sollen die Hersteller von Cola und anderen Limos höhere Abgaben leisten, wenn der Zuckergehalt eine gewisse Grenze überschreitet. Diese Steuer wird natürlich an die Verbraucher weitergegeben. Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass alle Getränke, bei denen der Zuckergehalt unter fünf Gramm auf 100 Milliliter liegt, von der Steuer befreit sind. Liegt der Wert zwischen 5,1 Gramm und acht Gramm pro 100 Milliliter, werden für ein Liter 26 Cent Zuckersteuer fällig. Bei mehr als acht Gramm sind es 32 Cent.
Laut Experten gibt es nun zwei Möglichkeiten: Entweder behalten die Hersteller ihre Rezepturen bei und bieten die Getränke entsprechend teurer an oder passen ihre Rezepturen an. Kritiker sehen eine Zuckersteuer nicht als zielführend. Der Blick in andere Länder wie Großbritannien oder Mexiko hat jedoch gezeigt, dass eine solche Abgabe durchaus zu einem gesünderen Leben der Bürger beiträgt. Wer den teureren Preis nicht zahlen will, weicht auf gesündere Getränke aus oder nimmt in Kauf, dass sie weniger Zucker enthalten. In anderen Ländern hat beispielsweise die Zahl der Adipositas-Patienten abgenommen. Ausgenommen von der Steuer sind Fruchtsäfte und solche Getränke, die Zuckerersatzstoffe enthalten.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Frankfurter Rundschau, Tagesschau)














